Wellness-Checkliste: So erkennt ihr ein gutes Spa

Wellness-Checkliste: So erkennt ihr ein gutes Spa

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Wellness
©iStock/LarsZahnerPhotography

Bei einem Wellness-Urlaub mal so richtig die Seele baumeln lassen, herrlich! Doch nicht jeder Anbieter hält, was er verspricht…

Statt Ruhe und Entspannung kommt es oft anders: mangelnde Hygiene, Mini-Sauna und Liegen auf dem Flur. Darauf solltet ihr beim Buchen achten, damit euer Wellness-Erlebnis nicht zur Enttäuschung wird.

Das Hotel

Wo Wellness draufsteht, ist nicht unbedingt Wellness drin. Manchen Hotels genügt es da schon, einfach einen Whirlpool in den Garten zu stellen oder eine Sauna in den Keller zu quetschen. Erkundigt euch vorab über die Gegebenheiten des Wellness-Bereichs, denn Bilder in Katalogen können täuschen. Ein guter Anhaltspunkt sind auch die Anwendungszimmer. Sie sollten hell und geräumig sein. Fragt auch nach dem Liegebereich. Es sollten ausreichend Liegen für ca. die Hälfte der Anzahl an Hotelzimmer vorhanden sein.

Prüft auch die Lage des Hotels. An stark befahrenen Hauptstraßen sind Ruhe und Erholung in der Regel Fehlanzeige.

Eine weitere Möglichkeit: Schaut euch zur Orientierung in einschlägigen Bewertungsportalen um.

Die Anwendungen

Gerade bei Wellness-Paketen sollten Inhalt und Umfang der Anwendungen klar beschrieben sein. Prüft nach, was sich zum Beispiel hinter exotisch klingenden Massagen („Lomi-Lomi-Massage, „Afrikanische Isis-Massage“ oder ähnliches) verbirgt. Oft stecken dahinter Fantasienamen, mit denen schlichtweg mäßig ausgebildete, billige Mitarbeiter kaschiert werden sollen. Häufig werden professionelle Massagen mittlerweile ganz gegen rein kosmetische Behandlungen ersetzt, die dann den (teuren) Physiotherapeuten einsparen.

Die Mitarbeiter

Die Bezeichnung Masseur ist nicht geschützt. Wollt ihr auf der sicheren Seite sein, euch in professionllen Händen zu befinden, fragt im Vorfeld nach den konkreten Qualifikationen des Personals. Gerade im Bereich Massage sollten die Mitarbeiter den Titel „staatlich geprüft“ tragen.

Tagesgäste

Immer mehr Wellness-Einrichtungen können mittlerweile auch von Tagesgästen genutzt werden – oft zum Nachteil von Hotelgästen. Denn die erwartet Getümmel statt Ruhe und in den Liegebereichen kommt es zu Stress. Rund 60 Prozent der Hotels erlauben in Deutschland externe Wellness-Gäste. Weicht wenn möglich bei eurer Buchung auf Werktage aus. Dann ist meist weniger los und werden oft günstiger angeboten.

Zuschüsse

Manche Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern Zuschüsse für sogenannte Präventionsreisen an. Ihr müsst dann nachweisen, dass ihr euren Kurzurlaub mit gesundheitsfördernden Maßnahmen wie Yoga, Rücken-Gymnastik oder Aqua-Gymnastik verbindet. Erkundigt euch VOR der Buchung bei euren Krankenkassen – es lohnt sich.

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