5 Pflegetipps, wie der Bikini länger schön bleibt

5 Pflegetipps, wie der Bikini länger schön bleibt

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Bikini
©iStock/YinYang

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die Zeit der Badeseen und Schwimmbäder. Der Bikini ist dabei ein treuer Begleiter – und so hält er besonders lange.

Die Suche nach ihm ist genauso schwierig und manchmal frustrierend wie die nach dem richtigen Partner: der Bikini. Hat man dann einen gefunden, der gut passt und der Figur schmeichelt, möchte man ihn am liebsten nie wieder hergeben. Damit das gute Stück besonders lange hält und nicht ausleiert, hat LISA ein paar Pflegetipps.

Gib Stoff!

Schon beim Kauf kannst du beeinflussen, wie lange der Bikini hält – und zwar indem du darauf achtest, woraus der Zweiteiler besteht. Bist du eine Wassernixe? Besonders unempfindlich gegen Schweiß und Chlor ist Polyester. Doch die meiste Badebekleidung besteht aus einem Polyamid-Elastan-Mix. Dadurch sind jedoch die Passform und das Tragegefühl angenehmer. Als Grundregel gilt: Je mehr Elastan, desto bequemer der Bikini – aber desto schneller verschleißt auch das Material.

Waschgang

Auch wenn es nervig ist: Die Badebekleidung sollte nach jedem Tragen gewaschen werden. Salz und Chlor greifen die Fasern an und müssen deswegen möglichst schnell aus dem Stoff. Am besten den Bikini mit kaltem Wasser und etwas Feinwaschmittel ausspülen und zum Trocknen in den Schatten legen. Die Sonne bleicht sonst nämlich den Stoff aus und an der Wäscheleine kann die Kleidung ausleiern. Achtung: Auf keinen Fall die feuchten Badesachen in eine Tasche packen. Dadurch können Stockflecken entstehen.

Soll der Bikini in die Waschmaschine, empfiehlt sich der Feinwaschgang bei 30 Grad. Gib die Badesachen vorher in ein Wäschesäckchen und verzichte auf Weichspüler. Der Wäschetrockner und das Auswringen sind hingegen tabu: Dadurch kann sich das gute Stück sehr schnell verformen. Platziere den Bikini stattdessen lieber zwischen zwei Handtücher und drücke leicht darauf, sodass die Tücher das überschüssige Wasser aufsaugen. Danach liegend trocknen.

Wechselspiel

Am Strand in der Sonne liegen, für eine kurze Abkühlung ins Meer hüpfen und dann wieder ab auf’s Handtuch? Eine wichtige Regel lautet: Niemals sonnen und schwimmen unmittelbar hintereinander im selben Bikini. Die Sonnenstrahlen bleichen einen nassen Bikini noch schneller aus und auch die Elastizität des Gewebes nimmt Schaden. Packt also immer einen Ersatz-Bikini ein!

Auch Wasserrutschen und Massagedrüsen in Whirlpools können der Badekleidung die Fäden ziehen. Wer in ein Spaßbad möchte, sollte lieber auf einen älteren Bikini oder Badeanzug zurückgreifen.

Gut für die Haut – schlecht für die Kleidung

Deo und Sonnenmilch können schnell Flecken verursachen, die nur schwer wieder aus dem Stoff zu bekommen sind. Generell gilt: Trage beides mindestens 15 Minuten vorher auf und lasse die Sonnencreme gut einziehen, bevor du den Badeanzug anziehst. Ist es doch mal beim Nachcremen zu einem Fleck gekommen, solltest du diesen zunächst abtupfen und damit das Fett der Creme abnehmen. Dann gibst du etwas Spülmittel auf die entsprechende Stelle und wäschst die Reste mit lauwarmen Wasser aus. Bitte nicht zu fest reiben, da dies sonst den Stoff aufraut. Ist trotzdem eine Verfärbung zu erkennen, kannst du die Kleidung in einem Bad aus lauwarmen Wasser und Backpulver einweichen lassen und anschließend in die Waschmaschine geben.

Überwinterung

Soll der Lieblings-Bikini auch nächstes Jahr noch mit an den See oder in’s Schwimmbad, muss er in der kalten Jahreszeit richtig aufbewahrt werden. Viele knüllen ihre Badesachen achtlos zusammen und stopfen sie in eine Schublade. Stattdessen sollten die Sommerbegleiter flach in einem Regal oder der Schublade liegen: Der Grund: Es bilden sich zwar keine Falten, aber Form und Elastizität des Stoffes leiden trotzdem unter der falschen Aufbewahrung. So gibt es im nächsten Jahr keine böse unförmige Überraschung.

Hast du manchmal kleine Löcher im Shirt? Hier verrät LISA, woher sie kommen und was du gegegen tun kannst.