Was vor dem Waschen wichtig ist

Was vor dem Waschen wichtig ist

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vor dem Waschen
©iStock/RossHelen

Stopp! Bitte diese Dinge unbedingt vor dem Waschen checken und dann erst die Maschine einstellen. Eure Klamotten werden es euch danken.

Schmutzige Sachen rein, saubere Sachen raus? Manchmal klappt das nicht ganz so, wie man es sich wünscht. Das könnte dann daran liegen, dass man die Wäsche nicht sorgfältig genug vorbereitet hat. Diese Dinge solltet ihr vor dem Waschen erldeigen.

1. Pflegeetikett lesen

Moderne Waschmaschinen können wirklich einiges. Aber Pflegeanleitungen zu lesen, gehört nicht dazu. Deshalb müssen wir das übernehmen. Wer sich nicht an die Anweisungen hält, riskiert, dass sich die Klamotten verfärben, einlaufen oder anders Schaden nehmen.

2. Sorgsam sortieren

Neben den offensichtlichen Kategorien – hell, dunkel, bunt – sollte man noch nach Verschmutzungsgrad und Textilart unterscheiden. Also niemals ein empfindliches Seidentop mit rauen Handtüchern in die Trommel geben – auch wenn sie dieselbe Farbe haben!

3. Flecken behandeln

Je schneller man reagiert, desto wahrscheinlicher ist es, dass Flecken komplett rausgehen. Was vor dem Waschen wichtig ist! Im Idealfall wäscht man die betroffene Stelle sofort unter fließendem Wasser aus, arbeitet etwas Waschpulver, Fleckensalz oder Gallseife ein und wäscht das Ganze nach kurzer Einwirkzeit so heiß, wie es das Pflegeetikett zulässt. Achtung! Eiweißhaltige Flecken (z.B. Ei, Blut, Schokolade) sollten immer mit kaltem Wasser vorbehandelt werden, da Eiweiß bei über 40 Grad gerinnt und sich dann erst recht im Stoff festsetzt.

4. Empfindliches schützen

Ein Wäschenetz ist kein unnötiger Schnickschnack, sondern kann das Leben von teuren BHs oder Pailletten-Tops tatsächlich verlängern.

5. Reißverschlüsse schließen

Wer will schon Taschentücher fetzen auf der Hose oder kleine Löcher im Shirt? Also macht euch die Mühe und leert alle Taschen, schließt Reißverschlüsse und Knöpfe. Kordeln und Bänder werden verknotet und damit fixiert. Und bitte nicht vergessen, Hochgekrempeltes wieder zu lösen und Sockenbündel auseinanderzufalten. Bis auf Bettwäsche sollten eigentlich fast alle Textilien vor dem Waschen auf links gedreht werden.

6. Löcher flicken

Es ist wichtig, heraushängende Fäden, Risse und Löcher vor dem Waschen zu reparieren. Durch die heftigen Bewegungen in der Maschine wird sonst alles nur noch schlimmer.

7. Waschmittel dosieren

Bei stark verschmutztenSachen nimmt man eben mehr Waschmittel? Falsch! Heute sind die Maschinen darauf ausgelegt, Wasser zu sparen. Die zusätzliche Seife wird daher nicht gründlich genug ausgespült und lagert sich im Zweifel an der Wäsche und im Maschineninneren ab. Bei richtig schmutzigen Sachen ist es also besser, sie einzuweichen, einen Vorwaschgang zuzuschalten oder sie sogar zweimal hintereinander mit der üblichen Waschpulverdosis zu waschen.

8. Programm wählen

Meistens stellt man automatisch ein Standardprogramm ein. Doch es lohnt sich, mal einen Blick auf die Extras der Maschine zu werfen. Oft gibt es Funktionen, die optimal auf Sonderfälle wie Sportklamotten abgestimmt sind. Auch praktisch: die Timer-Funktion. Man sollte die Maschine so programmieren, dass man die fertige Wäsche auch umgehend rausnehmen kann. Nasse Sachen nie lange in derTrommel liegen lassen!