Sonnencreme: Die 8 häufigsten Fehler beim Eincremen

Sonnencreme: Die 8 häufigsten Fehler beim Eincremen

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Sonnencreme
©iStock/Drazen Lovric

Ihr benutzt Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 und trotzdem bekommt ihr fiesen Sonnenbrand?  Wendet ihr die Sonnencreme nicht richtig an, verliert sie ihre Wirkung. So cremt ihr richtig.

Wie wichtig Sonnencreme als Schutz vor gefährlicher UV-Strahlung ist, weiß mittlerweile so gut wie jeder. Wer sich nicht eincremt, muss mit Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung rechnen. Aber es kommt nicht nur auf das OB an, sondern auch auf das WANN und WIE. Diese Fehler solltet ihr vermeiden:

1. Zu wenig Sonnencreme

Beim Eincremen könnt ihr ruhig dick auftragen. Ein kleiner Tipp: Eine 165 cm große Frau benötigt rund 30 ml Creme. Das sind ca. zwei Esslöffel.

2. Die Creme vom letzten Jahr benutzen

Verwendet die Sonnencreme vom letzten Urlaub besser nicht mehr, selbst wenn die Flasche noch halb voll ist. Denn im Lauf der Zeit zersetzt sich der Lichtschutzfilter und die Creme ist durch Schmutzpartikel und Sauerstoff verunreinigt. Das alles kann die Wirkung beeinträchtigen. Oft findet ihr auf der Flasche kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern nur ein Symbol, wie z.B. „12M“. Das bedeutet, dass ihr die Sonnencreme nach Anbruch nur zwölf Monate benutzen solltet. Am besten notiert ihr das Öffnungsdatum einfach auf der Flasche. Natürlich könnt ihr die Sonnencreme dann immer noch als Bodylotion benutzen. Der Duft erinnert auch im Herbst noch schön an Sonne und Strand.

Tipp: Achtet auch auf die optimale Lagerung und lasst die Sonnencreme nicht in der prallen Sonne liegen.

3. Aufs Nachcremen verzichten

Ihr cremt euch nur vor dem Sprung ins kühle Nass ein – schließlich sind viele Cremes ja wasserfest? Ein Fehler, denn durchs Schwimmen, aber auch beim Schwitzen und durch Reibung, zum Beispiel durchs Abtrocknen, geht der Schutz verloren. Also immer fleißig nachcremen. Hautärzte raten sogar, den Sonnenschutz alle 30 Minuten zu erneuern.

4. „Sonnenterassen“ vergessen

Glühend rote Füße, Nasenrücken, Nacken oder Knie? Sogar hinter dem Ohr oder auf den Lidern kann Sonnenbrand drohen. Viele vergessen diese kleinen Stellen, die der Sonne aber meist am intensivsten ausgesetzt sind.

Wichtig: Denkt auch an die Kopfhaut. Wer keine Lust auf einen fettigen Haaransatz hat, der setzt am besten einen breitkrempigen Hut auf.

5. Erst draußen cremen

Sonnencreme braucht ca. 20 bis 30 Minuten, um von der Haut ganz aufgenommen zu werden und ihre Wirkung zu entfalten. Cremt also schon zu Hause los, bevor es an den Strand oder ins Freibad geht.

6. Sonnenschutz muss nur bei Sonne sein

Auch im Schatten und bei bedecktem Himmel sind UV-Strahlen allgegenwärtig. Verzichtet auch dann nicht auf die Sonnencreme, wenn sich die Sonne mal versteckt. Im Übrigen bietet auch ein weißes Baumwollshirt (das hat zwar Lichtschutzfaktor 10) keinen sicheren UV-Schutz. Wer sich länger in der Sonne aufhält, cremt sich besser auch unterm T-Shirt ein. Spezielle Sonnenschutzkleidung mit dem Siegel „UV-Standard 801“ bietet für ganz Vorsichtige noch mehr Schutz.

7. Nur teuer ist gut

©Lild

Laut Stiftung Warentest ist sogar die günstigste Sonnencreme die beste: Und die kommt von Lidl bzw. Cien (Sun Sonnenmilch Classic).

8. Sonnencreme als einzigen Schutz verwenden

Selbst mit Lichschutzfaktor 60 seid ihr nicht 100-prozentig und dauerhaft vor UV-Strahlung geschützt. Vermeidet zu lange, direkte Sonneneinstrahlung und schützt euch zusätzlich mit netten Accessoires wie Hüten, Sonnenbrillen und luftigen Kleidungsstücken.

Übrigens: Wer glaubt, dass Sonnencreme nur im Sommer wichtig ist, der irrt. Erfahrt hier mehr zu richtigem Sonnenschutz im Winter.