Shopping-Fehler beim Schuhkauf vermeiden

Shopping-Fehler beim Schuhkauf vermeiden

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Schuhkauf
©iStock/praetorianphoto

Die meisten Frauen tragen nur 5 von 20 Schuhen, die sie besitzen. Der Rest waren Schuhkauf-Fehler. Wir verraten, wie ihr nur noch Lieblingsstücke shoppt.

Im vergangenen Jahr gaben die deutschen Privathaushalte unschlagbare 13 Milliarden Euro für Schuhe aus, so Statista. Und dabei trägt frau nur rund fünf von ihren 20 Schuhen, die sie besitzt. Das geht aus einer britischen Umfrage hervor, an der 2 352 Frauen ab 18 Jahren teilnahmen. Die restlichen 15 Treter verbringen ihr tristes Dasein im dunklen Verließ: dem Schuhschrank. Wahrscheinlich sind viele davon ein Schnäppchen, ein Fehlkauf, ein „Es war Liebe auf den ersten Blick“-Kauf. Letztlich bestanden die schicken Latschen aber nicht die Herausforderungen des Alltags. Damit dir so etwas nicht mehr passiert, haben wir Tipps für deinen nächsten Schuhkauf. Damit nicht Paar Nummer 21 in den Schuhschrank gestopft und nie wieder herausgeholt wird.

Erst am Nachmittag kaufen

Am Morgen sind unsere Füße schmaler als am Abend. Der Fuß schwillt nämlich aufgrund der Belastung des Alltags an, weshalb ein am Morgen gekaufter Schuh sich am Mittag schon viel zu eng anfühlen kann. Wer jetzt denkt: Papalapapp, als ob das so einen großen Unterschied macht, der irrt. Der Fuß kann bis zu einem Zentimeter anschwellen!

Beide Schuhe anprobieren

Passt der neue Schuh am rechten Fuß wie angegossen, kann er am linken drücken. Denn unsere Füße sind keine Klone voneinander: So wie unsere Augenbrauen, unsere Brüste und viele andere Körperteile sind sie nur Geschwister. Daher dringend beide Schuhe anprobieren! Noch ein Tipp nebenbei: Fragt im Schuhladen nach einem neuen Paar zum Anprobieren – das Ausstellungsstük ist durch das ständige Anziehen oft schon etwas geweitet.

Richtige Socken bei der Anprobe

Die Socken geben den Ton an – auch beim Schuhkauf. Mit Wandersocken Pumps anprobieren macht genauso wenig Sinn wie einen Laufschuh mit Nylonstrümpfen. Bei beiden würden mit den richtigen Socken die Schuhe nicht mehr passen. Wenn ihr zufällig gerade nicht das richtige Paar Socken in eurer Handtasche dabei habt, fragt im Schuhgeschäft nach. Manchmal haben die verschiedene Probiersocken da.

Schuhe weiten sich nur minimal

„Ach, das geht schon – der weitet sich ja noch.“ Neee, eben nicht! Klar, leiern die Schuhe mit der Zeit ein wenig aus, aber das macht noch lange keine ganze Schuhgröße aus. Nicht mal bei Lederschuhen ist das so. Auch der Glaube, einfach eine Nummer größer zu nehmen, wenn der Schuh zu schmal ist, funktioniert nur in der Traumwelt: Ist der Schuh bei einer 38 zu eng für den Fuß, dann drückt’s auch noch bei einer 39. Denn das liegt an der Schuhform. Viele Marken bieten ihre Modelle aber bereits in verschiedenen Breiten an: F (sehr schmal) bis M (sehr breit). Grundsätzlich gilt, dass im Zehenbereich etwa eine Daumenbreite Platz sein sollte. Sitzt der Schuh dann noch immer bombenfest, trägt er dich perfekt durch den Alltag.

Testlauf auf hartem Boden

Oft probiert man die Schuhe nur im Sitzen auf den Hockern im Geschäft. Doch das ist fatal. Der Schuh kann sich beim Laufen ganz anders anfühlen und dann auf einmal drücken oder reiben. Also: Aufstehen und damit im Geschäft herumlaufen – nur so erlebst du das echte Tragegefühl der Treter. Am besten gehst du auch ein paar Schritte auf hartem Boden und nicht nur auf dem ausgelegten Teppich im Laden. Denn der entspricht am ehesten der Realität.

Von der Optik nicht blenden lassen

„Aber er sieht doch so wunderschön aus!“ Drückt der Schuh, dann solltest du dich trotz aller Schönheit von ihm trennen. Denn ein unbequemer Schuh ist ein typischer Kandidat für den „Verbringt sein Dasein im Kleiderschrank“-Typ. Generell solltest du dir beim Schuhkauf drei Einlässe oder Outfits überlegen, zu denen du ihn tragen würdest. Fallen dir keine ein, dann taugt der Schuh nichts für deinen Lebensstil.

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