Intimrasur – so funktioniert’s richtig!

Intimrasur – so funktioniert’s richtig!

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Intimrasur
© ”Pussycut“ von Caroline Selmes (Eden Books)

Die Freibad-Saison hat begonnen. Man zeigt wieder Haut. Glatt soll sie sein. Am besten überall. Wir haben die besten Tipps für die Intimrasur.

Glatt rasiert, mit Muster oder natürlich – schon die alten Ägypter hatten ein Faible für die Intimrasur. Die Meinungen gehen heute auseinander, wie die Untenrum-Frisur ganz genau aussehen soll. Zwar steigt die Trendkurve für die Komplettrasur, aber ganz so einfach ist es doch nicht. Während manche Frauen sich mit Pfeilen oder Herzen schmücken, lassen andere den „Busch“ wieder fröhlich spießen.

Intimrasur
© ”Pussycut“ von Caroline Selmes (Eden Books)

Denn es gibt gute Gründe, sich die Schambehaarung nicht abzurasieren. Die Kultur der Intimrasur stammt ursprünglich aus südlichen Ländern, in denen oft Wasserknappheit herrschte und es den Menschen nicht möglich war, sich täglich zu waschen. Die Entfernung der Haare sollte Ungezieferbefall verhindern. Doch an sich ist die Schambehaarung nicht überflüssig. Zum einen schützt sie den Genitalbereich vor Auskühlung. Zum anderen verhindert sie, dass Schweiß in die Vagina gelangt. Wenn das geschieht, wird die natürliche Scheidenflora gestört und es kann schnell zu Pilzinfektionen kommen.

Nichtsdestotrotz: Spätestens, wenn wir den Lieblings-Bikini hervorholen, müssen die unerwünschten Härchen weichen. Wir stellen euch die verschiedenen Methoden vor:

Intimrasur

Auch wenn die Härchen nach 1-2 Tagen wieder sprießen, ist die Intimrasur immer noch die einfachste und schnellste Methode, sich im Bikini sehen lassen zu können. Doch es gibt auch hierbei einiges zu beachten:

  1. Stutzt die Haare vor dem Rasieren mit einer Nagelschere.
  2. Lasst die Haare dann unter der Dusche ein paar Minuten weich werden.
  3. Tragt unbedingt sanften Rasierschaum für empfindliche Haut auf.
  4. Rasiert nur (!) in Wuchsrichtung. Wichtig: Wechselt die Rasierklinge mindestens einmal im Monat und teilt den Rasierer nicht mit eurem Partner oder eurer Freundin.
  5. Bestäubt gereizte, gerötete Haut mit Babypuder oder cremt sie mit Bodyshave-Balsam ein.
  6. Tragt nach der Rasur am besten keine enganliegende, synthetische Unterwäsche, denn das reizt die Haut zustätzlich.

Waxing und Sugaring

Intimrasur
© ”Pussycut“ von Caroline Selmes (Eden Books)

In vielen Drogerien gibt’s für das Waxing und Sugaring DIY-Kits für zu Hause. Doch wer sich für diese Enthaarungsmethoden entscheidet, sollte lieber in ein professionelles Kosmetikstudio gehen. Bei beiden Methoden kann man sich für eine „Frisur“ entscheiden: ganz glatt, Streifen, Dreiecke – alles ist möglich. Und dann heißt es: Augen zu und durch! Das warme Produkt wird aufgetragen, ein Wachspapier-Streifen darübergelegt und die Haare mit einem schnellen Ruck herausgerissen. Klingt fies… ist es auch.

Enthaarungscreme

Eine sanfte Alternative kann Enthaarungscreme oder -mousse für den Intimbereich sein. Allerdings nur für diejenigen unter euch, die zu sehr unempflindlicher Haut neigen. Beide lösen die Haare bis unter die Hautoberfläche auf und können dann mit einem Spachtel abgenommen werden. Das sorgt innerhalb weniger Minuten für ein glattes Ergebnis und bewahrt zudem vor kleinen Entzündungen. Erst nach etwa einer Woche zeigen sich neue, feine Härchen. Achtung: Die Creme darf nicht mit den Schleimhäuten in Verbindung kommen!

Intimrasur
© ”Pussycut“ von Caroline Selmes (Eden Books)

Die originellen Illustrationen stammen aus dem Buch ”Pussycut – Einzigartige Schnitte für wunderschöne Damenschritte“ von Caroline Selmes (Eden Books, 12,95 €).