Wann Weichspüler der Wäsche gut tut und wann nicht

Wann Weichspüler der Wäsche gut tut und wann nicht

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Weichspüler
©iStock/Epitavi

Weichspüler ja oder nein? Das ist mehr als eine Geschmacksfrage. Denn der Wäschezusatz kann sinnvoll sein – aber eurem Mode-Lieblingen auch schaden.

Wenn es um Weichspüler geht, schaden sich die Geister. Wir haben für euch die Vor- und Nachteile aufgelistet.

Die Vorteile von Weichspüler

Weichspüler ist nicht nur für den Duft da. Er glättet die Fasern. So kommt es schon beim Waschen zu weniger Reibung, die Textilien bleiben länger schön und bunt und lassen sich leichter bügeln. Und: Weich gespülte Wäsche trocknet schneller. Außerdem laden sich synthetische Fasern nicht so stark auf, was auch bedeutet, dass weniger Fussel oder Haare auf den Kleidungsstücken kleben bleiben. (Mit welchen Tricks ihr Fusseln von der Kleidung bekommt, lest ihr hier.)

Die Nachteile

Nimmt man zu viel, wird die Wäsche schmierig, Handtücher saugen dann oft nicht mehr gut das Wasser auf. Tabu ist Weichspüler bei Funktionskleidung, Mikrofasern oder Daunen. Er verklebt nämlich die Membrane bzw. Federästchen. Auch bei Kleidung mit hohem Stretchanteil lässt man ihn besser weg. Sie leiert sonst ganz schnell aus.

Und was ist mit der Umwelt?

Die Produktion und auch das „Entsorgen“ des Weichspülers aus dem Wasser ist eine Belastung für die Umwelt. Nach europäischem Vorgaben dürfen zwar nur komplett biologisch abbaubare Tenside verwendet werden. Für Duftstoffe, Lösungsmittel, Farbstoffe und Konservierungsstoffe gilt das aber nicht. Und wie „Stiftung Warentest“ warnt, können Kontaktallergiker so echte Probleme bekommen.

Versucht es doch mal mit speziellem Bio-Weichspüler – der ist weniger umwelt- und gesundheitsschädlich.

Zum Weiterlesen:

Welches Waschmittel für welchen Stoff geeignet ist, haben wir für euch hier aufgelistet.

Welches Hausmittel als Waschmittel-Ersatz dienen kann, steht hier.