Diese 5 Fehler macht ihr beim Wäschewaschen!

Diese 5 Fehler macht ihr beim Wäschewaschen!

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Wäschewaschen
©iStock/ diego cervo

Selbst erfahrene Hausfrauen können beim Wäschewaschen richtig viel falsch machen! Damit ihr eure Kleidung nicht ruiniert, verraten wir euch die häufigsten Fehler.

Beim Wäschewaschen kann man nichts falsch machen? Oh doch! Denn woran man oft nicht denkt: Sauberkeit kann man nicht nur sehen, man kann sie auch fühlen und riechen. Wusstet ihr, dass 70% der Wäscheverschmutzungen unsichtbar sind? Hierzu zählen z. B. Hautschüppchen oder Schweiß. Waschen ist also mehr als nur die Entfernung von sichtbarem Schmutz in Form von Flecken. Unsachgemäße Waschroutinen und Reinigungsgewohnheiten sowie das falsche Waschmittel für die entsprechende Faser können zudem dazu führen, dass Grauschleier und Abrieb die ursprüngliche Farbe und Form der Kleidung beeinträchtigen.

Damit euer Lieblingsstück auch möglichst lange so schön wie am ersten Tag bleibt, gilt es folgende Tipps für das richtige Wäschewaschen zu beachten:

1. Etiketten beachten

Bei der Vielzahl an modernen Geweben und Textilien fällt es oft gar nicht so leicht, zu entscheiden, wie richtig gewaschen wird. Aus diesem Grund ist ein Blick auf die Pflegesymbole hilfreich. Diese sind ein guter Anhaltspunkt für die richtige Reinigung des Lieblingskleidungsstückes. Die Symbole werden immer wieder ergänzt, um dem Verbraucher eine erste Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.

2. Wäsche vorsortieren

Das Sortieren der Wäsche ist der erste Schritt zu sauberer Wäsche und sorgt dafür, dass Kleidung und Bettwäsche selbst nach häufigem Waschen gut aussehen. Dabei ist es wichtig, dass an jedem Textil angebrachte Textil-Pflegekennzeichen zu beachten.

Im ersten Schritt sollte beim Vorsortieren zwischen Maschinenwäsche, Handwäsche und chemischer Reinigung unterschieden werden. Im zweiten Schritt kann bei Wäsche für die Waschmaschine noch einmal nach Farben und Textilien sortiert werden, die ähnliche Waschmittel, Waschprogramme und Wassertemperaturen erfordern, und die so in einer Waschladung gewaschen werden können. Buntes bzw. ähnliche Farben und Weißes sollte man immer getrennt waschen.

Für Waschladungen, die nur aus weißer Baumwolle bestehen, eignet sich ein Kompaktwaschmittel in Pulverform am besten, da es Bleichmittel enthält, das der weißen Kleidung noch einmal ein besonders reines und strahlendes Finish verleiht. Für Textilmischgewebe und Waschladungen, die aus unterschiedlichen Textilarten und z. B. auch aus bunten sowie hell-dunkel gemusterter Kleidung bestehen, ermöglichen Color- oder auch Vollwaschmittel optimale Waschergebnisse.

Für noch mehr Infos hierzu klickt auf unseren Artikel: Pulver, Flüssig, vorportioniert: Welches Waschmittel für welche Stoffe?

3. Waschmaschine richtig befüllen

Für ein optimales Waschergebnis ist die richtige Befüllung der Waschmaschine wichtig. Als Richtwert kann man folgenden Trick anwenden: Wenn zwischen Wäsche und Waschtrommel-Oberkante noch eine Handbreit Platz ist, ist die Maschine optimal befüllt. So kann das Waschwasser die Wäsche überall erreichen und Waschmittel, unabhängig von Pulver- oder Flüssigwaschmittel, können sich richtig auflösen.

4. Dosieren

Macht euch einmal die Mühe und ermittelt den Härtegrad des Wassers an eurem Wohnort. Oft findet man diese Angaben einfach im Internet, z. B. bei euer Stadt oder eurem Wasserversorger. Mit dieser Information könnt ihr nun ganz einfach auf der Rückseite der Verpackung sehen, wie viel ihr dosieren müsst, und diesen Wert auch anpassen, wenn ihr nur eher leicht verschmutzte oder besonders stark verschmutzte Wäsche habt. Auf diese Weise seid ihr außerdem sicher, dass eure Wäsche optimal sauber, eure Waschmaschine geschont und das Abwasser nicht mehr als nötigt belastet wird.

5. Die richtige Temperatur

Mal wieder zu heiß gewaschen und das Lieblingsstück ist von M zu XS geschrumpft? Moderne Textilien können je nach Fasermix empfindlich auf zu heiße Temperaturen reagieren. Waschmittel wie z.B. Ariel 3in1 Pods, die eine besonders optimierte Kombination moderner Wirkstoffe enthalten, sorgen für effektive und tiefenreine Sauberkeit schon bei Temperaturen, die niedriger als 30°C sind . Dies ist nicht nur schonender für die Kleidung, sondern kommt auch noch der Umwelt zugute.

Wusstet ihr, dass über 90% des Energieverbrauchs beim gesamten Waschmittelzyklus – von der Herstellung über den Transport, über den Gebrauch bis zur Abwasserklärung – in der Gebrauchsphase anfällt? Wenn ihr öfter mal von 60 auf 30 Grad schaltet, verringert das den ökologischen Fußabdruck UND es spart auch noch Geld. Wechselt man beim Waschen konstant von 40°C auf 30°C, kann man in einem Jahr sogar bis zu 30% der Energie fürs Wäschewaschen sparen.

Weiter geht’s…

Und da ihr nach dem Wäschewaschen meistens leider nicht direkt in eure Lieblingsstücke schlüpfen könnt, lest ihr hier 10 Tricks, die das Bügeln leichter machen.