Weihnachtsdeko: Schnell weg damit oder noch ein bisschen genießen?

Weihnachtsdeko: Schnell weg damit oder noch ein bisschen genießen?

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Weihnachtsdeko
@iStock/YelenaYemchuk

Für die einen gehört die Weihnachtsdeko am 27.12. in den Keller. Für die anderen könnten die Feiertage auch über den Februar andauern… 2 Redakteurinnen, 2 Meinungen. Lest jetzt unser Pro und Kontra!

Schnell weg damit!
Noch ein bisschen genießen!
Es gab schon Jahre, in denen ich ganz auf den Weihnachts-Schnickschnack in meiner Wohnung verzichtet habe! Warum? Ich wohne allein, habe keine Kinder und fahre über die Feiertage zu meiner Familie – und da gibt es genug Weihnachtsdeko für zwei. Der Vorteil: Wenn ich nach dem zweiten Feiertag nach Hause komme, ist alles schön ordentlich und ich habe keinen Stress mehr damit. Der Nachteil: Ein bisschen Wärme und Blingbling fehlt an den Adventswochenenden dann doch… Und: Seit ich bei der LISA für die Lifestyle-Themen zuständig bin, sehe ich immer den neuesten und schönsten Weihnachtsschmuck! Ganz widerstehen kann ich nicht – und krame (meistens dann doch) pünktlich zum Advent Glitzerhirsch und Kugeln hervor, kaufe Tannenzweige und Adventskranz.

Aber nach den Feiertagen ist damit Schluss! Dann kommt alles in die Kiste und in den Keller. So muss das für mich einfach sein.

Adina Koch

Auch wenn es ein bisschen peinlich ist, aber letztes Jahr habe ich erst kurz vor knapp mit dem Schmücken meiner Wohnung begonnen. Kaum war alles mühevoll angebracht, saß die Familie schon da und kurz darauf war schon wieder alles vorbei. Sprich: Ich hatte keine Zeit durchzuatmen und konnte die Gemütlichkeit erst im Januar so richtig genießen. Darum entschied ich, nachdem ich zum Tannenbaum Lebewohl gesagt hatte, ein paar Lichterketten einfach hängen zu lassen – sowie den Aufstell-Weihnachtsstern von Ikea. Als der Februar verstrich und ich meine Wohnung mit Tulpen und Osterglocken umdekorierte, blieb die Weihnachtsdeko trotzdem dran, ich ließ einfach nur das Licht aus. Irgendwann redete ich mir ein, dass es so das Beste sei, weil die vielen kleinen Papiersterne sonst nicht überleben würden. Und was soll ich sagen: Irgendwann habe ich sie gar nicht mehr gesehen. Sie versteckten sich quasi in meinem toten Deko-Winkel.

Das hat einen entscheidenden Vorteil: Pünktlich am ersten Advent habe ich sie angeknipst und mich darüber gefreut, dass ich in diesem Jahr so wahnsinnig früh dran war.

Anne Gutacker

 

Adina Artikel © M.I.G./LISA/Laura Büchele
© M.I.G./LISA/Laura Büchele
Anne Artikel © M.I.G./LISA/Laura Büc
© M.I.G./LISA/Laura Büchele