Was wir von Putzprofis lernen können

Was wir von Putzprofis lernen können

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Putzprofis
©iStock/bulentozber

Die meisten von uns haben es gern, wenn daheim alles ordentlich und rein ist. Aber da steckt eben viel Arbeit dahinter. Raumpfleger kennen Tricks, die das einfacher machen.

Einmal die Woche machen sich wohl die meisten von uns an den Wohnungsputz – mit den Tricks der Putzprofis geht es euch garantiert leichter von der Hand.

Aufräumen als Auftakt

Bevor man irgendeinen Lappen zückt, muss klar Schiff gemacht werden. Also Tische, Kommoden und andere Oberflächen freiräumen, Müll und Klamotten einsammeln. Das gilt auch und vor allem im Bad. Denn wenn man Sachen nur kurz anhebt und auf der feuchten Oberfläche wieder abstellt, gibt das Abdrücke.

Sich organisieren

Ihr müsst ja nicht gleich einen Putzwagen hinter euch herziehen. Aber es ist wirklich praktisch, alle Utensilien in einem Eimer oder einer Wanne zu sammeln. Dann hat man immer alles beisammen und spart sich Wege. Und zeit für schönere Dinge

Hände schützen

Gummihandschuhe sind Pflicht. Und wenn man deren Enden umkrempelt, läuft auch kein Putzwasser über die Arme.

Nur wenig Chemie

Aggressive Putzmittel können langfristig Oberflächen angreifen. Dann setzt sich dort erst recht Schmutz fest. Deshalb möglichst natürliche Reiniger (z.B. mit Zitrone) nutzen und die immer sparsam auf den Lappen – nicht auf die Fläche – geben.

Abtrocknen

Bevor ein feuchtes Handtuch in die Wäsche kommt, schnell die Waschbecken und die Duschwand damit abwischen. Nichts nimmt Seifenreste besser auf!

Erst innen

Wo anfangen? Besonders bei großen Flächen? Es gilt grundsätzlich: Von innen nach außen, von oben nach unten.

Falten fördern

Putzlappen nicht wahllos knüllen, sondern einmal längs und dann quer falten. Sind die äußeren Seiten dreckig, Tuch umfalten und die nächsten zwei Seiten nutzen. Danach noch mal ganz umdrehen und schon hat man vier weitere Seiten zur Verfügung.

Mit Öl gegen Fett

Fingerabdrücke auf Abzugshauben, Kühlschränken und anderen Edelstahl-Oberflächen verschwinden mit etwas Babyöl.

Kalk besiegen

Die Wunderwaffen gegen Kalk: Essigreiniger – und Zeit. Je länger man die Essenz einwirken lässt, desto weniger muss man später schrubben.

Doppelt gut

Beim Wischen: Einmal die Ränder entlangfahren, dann in Achten von einer Ecke Richtung Tür vorarbeiten. Gesaugt wird in den Raum hinein und zwar über die Stellen, die es am nötigsten haben. Dann rückwärts wieder raus. So beackert man die Problemzonen automatisch doppelt.

Spieglein, Spieglein

Nein, keinen Glasreiniger benutzen! Für streifenfreie Spiegel ist ein nebelfeuchtes Mikrofasertuch viel besser.

Vortritt für Feger

Ehe man nass wischt, sollte man die Böden immer zumindest grob fegen oder saugen. Wer will schon Fussel oder Haare, die hartnäckig am Boden kleben?

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