Tanken: So könnt ihr jetzt sparen

Tanken: So könnt ihr jetzt sparen

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Tanken
©iStock/spukkato

Tanken tut dem Geldbeutel gerade richtig weh. Was kann man tun? Mit unseren Tipps schont ihr an der Tanksäule euren Geldbeutel.

Tanken oder sogar Volltanken macht im Moment gar keinen Spaß. Egal ob Diesel oder Benzin – angesichts der aktuellen Preise bekommt man Schnappatmung. Aber es gibt noch Sparpotenzial.

Stehen lassen

Klar, da wärt ihr auch selbst draufgekommen. Aber wusstet ihr, dass der Motor erst nach vier Kilometern betriebswarm ist und sich der Verbrauch normalisiert? Bei kürzeren Strecken frisst er unverhältnismäßig viel Sprit, deswegen bei Minifahrten besser das Fahrrad rausholen oder die Touren besser planen, zum Beispiel das Einkaufen mit dem Weg zur Arbeit verbinden.

Hochschalten – und zwar schnell

Mit einer geringeren Drehzahl zu fahren, spart bis zu 30 Prozent Kraftstoff und schont den Motor. Der Verkehrsclub Deutschland empfiehlt: Bei 25–30 km/h in den 3., bei 35–45 km/h in den 4. und bei 50–55 km/h in den 5. Gang schalten.

Leerer Kofferraum – und volle Reifen

Schon wenn der Reifendruck nur 0,2 Bar zu niedrig ist, erhöht das den Rollwiderstand und lässt den Spritverbrauch um etwa 10 Prozent steigen. Auch wer unnötigen Ballast mit sich herumfährt, bläst mehr Sprit raus, als er müsste. Ein unbeladener Fahrradträger auf dem Dach erhöht den Verbrauch eines Mittelklassewagens um etwa einen Liter pro 100 km.

Abends tanken, aber nicht nachts

Das Bundeskartellamt wertet jeden Tag Preisdaten von rund 14.750 Tankstellen in Deutschland aus und sagt: Die Schwankungen sind enorm. Es liegen in einer Stadt bis zu 30 Cent je Liter zwischen dem höchsten und niedrigsten Angebot. Es lohnt sich also, die Preise zu vergleichen (z.B. per App „Clever Tanken“, „ADAC Spritpreise“). Tendenziell tankt man am späten Abend zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten. Nachts ziehen die Preise wieder spürbar an.

Bei Auslandsreisen

In Frankreich, Italien und den Niederlanden ist Tanken derzeit teurer als bei uns. In Österreich, der Schweiz oder in Osteuropa ist es eher günstiger. Schaut deswegen vor der Fahrt auf die Internetseiten von ADAC und AvD. Dort findet aktualisierte Tabellen der Kraftstoffpreise.

Klimaanlage aus – und den Motor auch

Ist die Klimaanlage an, braucht man im Stadtverkehr ca. 1,8 Liter mehr auf 100 Kilometer. Apropos Stadtverkehr: An der Ampel den Motor ausschalten – lohnt sich ab 10 Sekunden Stillstand.

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