Sternstunden e.V. – Kindern eine Zukunft

Sternstunden e.V. – Kindern eine Zukunft

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Sternstunden e.V.
©iStock/Sean_Warren

Die meisten von uns haben ein gutes Leben. Zum Glück. Doch die Kleinsten unter uns brauchen an vielen Stellen noch Hilfe. Sternstunden e.V. unterstützt Projekte für Kinder.

Kinder, weit weg von ihrer Familie und in einem fremden Land auf sich allein gestellt, Kinder, die an körperlichen oder geistigen Behinderungen leiden, Kinder, die seltene oder unheilbare Krankheiten ertragen müssen, und Kinder, die in einer Umgebung voll Armut und Gewalt aufwachsen – all jenen hilft der Verein „Sternstunden“. Denn Kinder sind unsere Zukunft. Und gerade sie brauchen am meisten Schutz.

Entstanden aus einer Benefizaktion des Bayrischen Rundfunks, ist die Organisation heute nicht mehr wegzudenken. Sie fördert mit ihren Spenden Hilfsprojekte für Kinder in Deutschland und auf der ganzen Welt. „Das Besondere: Wir setzen auf Nachhaltigkeit. Und wir kontrollieren immer wieder, was mit dem Geld gemacht wird, sind selbst vor Ort,“ erzählt mir Inka Sommer von Sternstunden e.V. „Wir fördern Projekte, die das Leben der Kinder langfristig verbessern. Und deshalb kann sich auch jede Organisation bei uns bewerben.“ (Hier lang für Organisationen, Vereine, Projekte.)

Hier 3 bemerkenswerte Projekte, die helfen, eine bessere Zukunft für Kinder zu gestalten:

Sternstunden e.V.
©Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH

1. Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH

In diesem Jahr erreichen tausende Kinder und Jugendliche, die aus ihrem Land flüchten mussten, Deutschland. Hier werden sie nach der Registrierung in Clearing-Gruppen (Klärungs-Gruppen) gesteckt. Drei Monate müssen sie dort ausharren, bis klar ist, was mit ihnen geschieht. Mit den dramatisch gestiegenen Flüchtlingszahlen brauchen auch deutlich mehr Minderjährige eine Übergangsbleibe. In Nürnberg sind die Plätze in den Clearinggruppen inzwischen komplett belegt. Deshalb hat die Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH von der Regierung und Heimaufsicht für Mittelfranken und der Stadt Nürnberg den Auftrag erhalten, weitere Clearingplätze zu schaffen.

In einem Gebäude der Rummelsberger Dienste sollen künftig 20 weitere unbegleitete minderjährige Flüchtlinge während ihres Clearingverfahrens wohnen. Der Umbau des Hauses hat bereits begonnen. Sternstunden hilft, die nötige Innenausstattung zu finanzieren: Betten, Schränke, Wäsche, ein Waschmaschine und die Küchenausstattung müssen für die Jugendlichen angeschafft werden.

2. Bayerisches Kinderschmerzzentrum

„Chronische Schmerzstörung“ nennen es die Ärzte, wenn die Qualen so überhandnehmen, dass das ganze Leben davon beeinträchtigt ist. Etwa 5.000 bis 6.000 Kinder in Bayern sind von der Erkrankung betroffen. In zunehmendem Maße gerät der Alltag der jungen Patienten ins Abseits. Vor Schmerzen können sie oft nicht in die Schule gehen. Zum Frust über die Krankheit gesellen sich Zukunftsängste. Freundschaften und Hobbys leiden unter der immer geringer werdenden Motivation, sich zu bewegen, hinauszugehen oder Gleichaltrige zu treffen.

Sternstunden e.V.
©Bayerisches Kinderschmerzzentrum Augsburg

Wenn die Jugendlichen in der Kinderklinik Augsburg vorstellig werden, haben sie in der Regel einen jahrelangen Leidensweg hinter sich. Oft nehmen sie starke Medikamente, um den Tag irgendwie zu schaffen. Hier im Schmerzzentrum geht man das Problem an der Wurzel an: mit einer sogenannten multimodalen Schmerztherapie.

Zusätzlich hat das Schmerzzentrum den sogenannten „Schmerzlotsen“ installiert. Dieser stellt Kontakte zu Fachleuten her und vernetzt die Bezugspunkte der Kinder miteinander.

Sternstunden e.V.
©Bayerisches Kinderschmerzzentrum Augsburg

Die Kommunikation zwischen Eltern, Klinik, Schule, Ärzten und Jugendamt wird so optimiert. Auch um die Nachsorge kümmert sich das Team im Schmerzzentrum. In Zusammenarbeit mit dem „Bunten Kreis“ werden etablierte Fachleute für die anschließende Betreuung zu Hause vermittelt.

Sternstunden unterstützt das Schmerzzentrum für Kinder, das seit dem 2.November vorerst vier Kindern parallel helfen kann, den Schmerz in den Griff zu bekommen. Später wird die Station für insgesamt zehn Patienten zeitgleich zur Verfügung stehen.

3. AMANDLA EduFootball e.V.

Sternstunden e.V.
©AMANDLA EduFootball e.V. – Foto: Micky Wiswedel

Trotz rückläufiger Zahlen spielt Kriminalität im Alltag von Kapstadt nach wie vor eine große Rolle. Eine hohe Mord- und Vergewaltigungsquote sowie der rasant ansteigende Drogenhandel bedrohen vor allem die Bevölkerung in den armen Gegenden. Die Townships, also die Wohnsiedlungen der schwarzen, farbigen oder indischen Einwohner, bieten aufgrund ihrer Struktur von extremer Armut, fehlender Bildung und sozialer Ungerechtigkeit für viele Kinder und Jugendliche nur eine Zukunft in der Kriminalität.

Sternstunden e.V.
©AMANDLA EduFootball e.V. – Foto: Micky Wiswedel

Seit der Einführung des ersten „Safe-Hubs“ im Problemviertel Khayelitsha im Jahr 2008 sind die Quoten von Körperverletzung, Raub und Mord dort um mehr als 25 Prozent gesunken. Gleichzeitig verzeichnen die Gründer des Projektes, der Verein AMANDLA EduFootball e.V., einen jährlichen Zuwachs von knapp 100 Prozent bei den teilnehmende Mädchen und Jungen.

Ein sogenannter Safe-Hub, das ist ein Jugendzentrum, einzigartig in Kapstadt. Es bietet nicht nur Beschäftigung, es ist vor allem eine physisch und emotional sicherer Raum. Hier können sie sich auf ihre Zukunft vorbereiten – fernab von täglich vorherrschenden Gewalt.

 

Ihr wollt Sternstunden e.V. unterstützen? Dann spendet hier oder schaut auf der Website vorbei:

Sternstunden e.V.
Konto-Nummer 51 000
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BLZ 700 500 00
IBAN: DE 67 7005 0000 0000 0510 00
BIC: BYLADEMM