Staubwedel & Mikrofasertuch – diese Fehler machen wir bei den Haushaltshelfern

Staubwedel & Mikrofasertuch – diese Fehler machen wir bei den Haushaltshelfern

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Mikrofasertuch
©iStock/DutchScenery

Wenn es an den Hausputz geht, greift ihr sicher auch zu Mikrofasertuch und Staubwedel. Doch beides könnte noch viel effektiver arbeiten, wenn wir sie richtig benutzen und pflegen.

Sechs Stunden pro Woche schwingen wir Frauen durchschnittlich Staubwedel, Mikrofasertuch und Co. (die Männer nur 3,2 Stunden). Und weil das wirklich viel Zeit ist, die wir lieber für schöne Dinge verwenden würden, gibt es da natürlich Einsparpotenzial. Effektive Putzhelfer zum Beispiel:

Der Staubwedel

Staubwischen gehört zu den unbeliebtesten Aufgaben. Denn sie ist auch wirklich undankbar. Oft hat man das Gefühl, dass nach ein paar Minuten Regale und Tische schon (fast) wieder aussehen wie vorher. In einer durchschnittlichen deutschen Wohnung sind es sechs Milligramm Staub pro Quadratmeter, die sich am Tag ansammeln. Deswegen greifen wohl die meisten von uns zu den Staubwedeln, die den Staub (zumindest teilweise) einfangen.
Bevor ihr damit aber loslegt, gibt es zwei Dinge, die ihr tun solltet: Als erstes das Tuch kurz schütteln, denn so öffnen sich die Fasern, die den Staub festhalten. Danach reibt ihr das Tuch kurz aneinander, um es statisch aufzuladen. Die beste Reihenfolge beim Staubwischen: erst die weniger staubigen, dann die schmutzigerem Flächen abwedeln, dann halten die Tücher länger.

Das Mikrofasertuch

Für viele ist das Mikrofasertuch eine Allzweckwaffe für alle Oberflächen, weil es mit seinen feinen Fasern Schmutz auch ohne Reinigungsmittel super entfernt. Aber sie können auch echten Schaden anrichten: Auf empfindlichen Materialien wie Hochglanzflächen hinterlassen sie feine Kratzer, bei speziell behandelten Gläsern oder Hölzern entfernen sie Wachs, Öl und Imprägnierungen. Auch bei Brillengläsern sollte man lieber zum Baumwolltuch greifen. Fragt auf jeden Fall immer den Hersteller, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ein Mikrofasertuch zur Pflege geeignet ist.
Die ideale Reinigungswirkung erreicht man mit nebelfeuchten Mikrofasertüchern. So trocknen sie auch schneller. Aber wascht sie bitte niemals mit Weichspüler, da es die fasern verklebt. Ist es doch einmal in die falsche Wäsche gerutscht, muss es erst ein paar Mal gewaschen werden, bis es wieder richtig funktioniert.

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