Die 7 schlimmsten Handtuch-Sünden

Die 7 schlimmsten Handtuch-Sünden

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Handtuch
© iStock/humonia

Igitt – das Handtuch kann echt eine Keimschleuder sein! Dabei möchte man sich nach dem Duschen doch rundum erfrischt fühlen. Das klappt, wenn du diese Handtuch-Sünden vermeidest.

1. Gebot: Wasche mit Köpfchen

„Das Handtuch am besten bei 60 °C waschen – dann tötest du alle Keime ab!“ Den altbewährten Rat befolgen die meisten. Aber: Ständig heiß waschen verbraucht viel Strom, geht daher an den Geldbeutel und ist auch nicht ideal für die Umwelt. Allerdings reicht laut Hygiene-Experten schon eine kalte Wäsche bei 20 °C bis 30 °C – wenn du deine Waschmaschine möglichst keimfrei hältst. Sie sollte regelmäßig benutzt und nach jeder Wäsche sollte das Fach für Waschpulver und die Klappe geöffnet werden, damit Restwasser verdunsten kann. Andernfalls bietet die feuchte Maschine den idealen Nährboden für Keime – die sich dann im frisch gewaschenen Handtuch ausbreiten können. Es reicht, einmal im Monat die Maschine bei 60 °C laufen zu lassen. Übrigens: Verzichte auf den Weichspüler, er raubt dem Stoff Saugkraft.

2. Gebot: Die Menge macht’s!

Ein Handtuch fürs Haar, eins für den Körper und eins fürs Gesicht – das man dann auch mal zum Haare trocknen nimmt, falls das erste noch etwas feucht ist. So bitte nicht! Am besten ist es, du nutzt ein Handtuch pro Körperteil: Gesicht, Haar, Hände, Körper, Füße. Gerade unsere Hände kommen im Laufe des Tages mit allerhand Keimen in Kontakt – die möchte man natürlich nicht überall auf dem Körper verteilen.

3. Gebot: Bäumchen, wechsle dich!

Wie oft soll ich denn nun das Tuch wechseln? Besonders Frottee-Stoff ist nun mal dazu da, viel Wasser aufzunehmen. Im ohnehin oft feuchten Badezimmer entsteht so ein wahres Paradies für Bakterien. Daher gilt: Lieber einmal öfter wechseln. Nach der Faustregel sollte alle drei Tage ein neues Handtuch her – allermindestens aber einmal pro Woche.

4. Gebot: Steck das Bügeleisen weg

Gute Nachricht für Bügel-Muffel: Handtücher sollten besser nicht geglättet werden. Das heiße Eisen drückt die Fasern platt, so kann der Stoff weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Ein effektives Handtuch sollte eben flauschig sein. Es reicht völlig, wenn du deine Tücher einfach auf der Leine trocknen lässt und dann in den Schrank räumst. Idealerweise an der frischen Luft, denn auf dem Wäscheständer werden sie schnell steif. Im Trockner bleibt das Handtuch durch die Bewegung auch schön flauschig.

5. Gebot: Schone dein Haar

Schnell das nasse Haar in einen Turban wickeln, sich in Ruhe fertig machen und dann die restliche Nässe aus dem Haar rubbeln – das ist Stress pur für deine Mähne! Besonders das aggressive Rubbeln schädigt dein Haar. Spliss ist oft die Folge. Um den Schopf zu schonen, solltest du nach dem Waschen das Wasser vorsichtig mit dem Handtuch aus dem Haar drücken und deine Strähnen dann an der Luft trocknen lassen. So findest du zurück zu gesundem Glanz!

6. Gebot: Denk an deine Schutzschicht!

Deine Haut besitzt einige effektive und natürliche Schutz-Mechanismen, um schädliche Umwelteinflüsse fern zu halten. Dazu gehört auch ein dünner Ölfilm, der dazu dient, ihre Feuchtigkeit zu regulieren. Wird er beschädigt, droht trockene, irritierte Haut. Bevor du also Geld in teure Feuchtigkeitscremes steckst, versuche mal, dein Gesicht nur noch ganz sanft trocken zu tupfen.

7. Gebot: Verbanne die Haken

Praktisch sind sie ja schon, die platzsparenden Haken, an denen man das Handtuch nach dem Gebrauch schnell aufhängen kann. Aber: So wirft der Stoff Falten, trocknet schlechter und wird im schlimmsten Fall zur Keimschleuder. Am besten geeignet sind die klassischen Handtuchhalter, an denen die Tücher auf einer Stange trocknen. So kommt von allen Seiten Luft an den Stoff und Keime haben schlechte Chancen.