Warum ihr euch öfter süße Tierfotos anschauen solltet…

Warum ihr euch öfter süße Tierfotos anschauen solltet…

Tierfotos
©iStock/djgunner

Ganz einfach: Es tut euch und euren Beziehungen gut. Wir sagen euch, warum alle drei Tage Tierfotos Pflicht sind.

Putzige Katzenbabys, verspielte Welpen und flauschige Kaninchen – wir können gar nicht genug von süßen Tierfotos bekommen. Das merken wir auch auf Facebook und hinterlassen bei süßen Tieren gern mal ein Like oder Herzchen.

Aber Tierfotos machen noch etwas anderes: Wenn wir uns in Stresssituationen, besonders wenn es in der Liebe kriselt, solche Bilder anschauen, wirkt sich das durchaus positiv aus, unser Gehirn wird (wieder) auf Liebe programmiert. Das fand jetzt eine Studie der Florida State University heraus.

Diese Studie hatte einen sehr ernsten Hintergrund. Es ging dabei darum, die Scheidungsraten bei Soldaten zu senken, denn ihr Stress-Level belastet oft Beziehung. Hinzu kommen die häufigen räumlichen Trennungen durch Einsätze. In der Studie wurden zwei verschiedenen Gruppen von Paaren alle drei Tage Bildergalerien gezeigt. In der einen Gruppe mischte man Bilder von Paaren und dem eigenen Partner mit neutralen Bildern, bei der anderen Gruppe mit niedlichen Tierfotos. Die Gruppe mit den Tierfotos verband im Laufe des Experiments immer häufiger positive Assoziationen mit dem eigenen Partner.

Tierfotos tricksen das Gehirn aus

Damit belegt die Studie: Wir können unser Gehirn sozusagen austricksen, indem wir ihm Assoziationen, die unsere Gefühle bestimmen (wie ein Duft oder ein bestimmter Song) auch künstlich erzeugen. Jetzt wollen die Forscher noch herausfinden, wie lange dieses Gefühl anhält und ob man es auch „personalisieren“ kann. Vielleicht lassen Katzenfans sich ja von Hundewelpen-Bildern weniger beeinflussen?

Es schadet also der Liebe und der guten Laune nicht, sich öfter Tierfotos anzuschauen. Am besten geht das natürlich auf der LISA Facebook-Seite 😉

Lest auch bei uns, wie aus Beziehungskrisen eine neue Chance für die Liebe sein können.