7 Tipps für ein plastikfreieres Leben

7 Tipps für ein plastikfreieres Leben

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Plastik
©iStock/enviromantic

Im Supermarkt, beim Shoppen oder in der eigenen Küche: Plastik begegnet uns überall. Und dabei gibt es umweltfreundliche Alternativen, die genauso gut sind.

37 kg Plastikverpackungen wirft jeder Deutsche pro Jahr weg – wovon nicht mal die Hälfte recycelt wird. Diese landen dann im Meer oder anderswo in der Natur. Doch dort zersetzen sie sich nur sehr langsam: Eine Plastikflasche braucht im Meer ganze 450 Jahre! Und selbst dann ist sie nicht komplett aufgelöst, sondern schwimmt in kleinsten Teilchen durchs Wasser. Plastikmüll schädigt dadurch der Umwelt, den Tieren und letztlich auch uns Menschen. Wir haben sieben Tipps für euch, wie ihr ganz einfach im Alltag auf Plastik verzichten könnt.

1. Einkaufstüte

Durchschnittlich 25 Minuten benutzen wir eine Plastiktüte, bevor sie in der Tonne landet. Mittlerweile kosten die Tüten in den meisten Läden etwas, um der Müllproduktion entgegenzuwirken. Doch wohin sonst mit den Lebensmittel? Ganz einfach: In einen Stoffbeutel, auch Jutebeutel genannt. Die ist nicht nur stabiler und umweltfreundlicher als die Plastikausgabe, sondern sieht auch noch besser aus. Da die Taschen nämlich derzeit voll im Trend liegen, gibt’s sie mit stylischem Druck vom Statement bis hin zum Blumenmuster. Außerdem lässt sie sich klitzeklein falten und somit super in der Handtasche verstauen. Für Obst und Gemüse gibt’s zudem kleine Stoffbeutel*, die man an der Öffnung mit einer Schnur zuziehen kann. Eine perfekte Alternative zu den Plastiktüten an der Frischetheke. Anstelle des Stoffbeutels funktioniert übrigens auch der traditionelle Korb.

2. Kaffee-to-go

Noch schnell einen Kaffee zum Mitnehmen vom Bäcker nebenan und ab zur Arbeit. Der griff zum Plastikbecher ist schnell geschehen: Rund 320.000 solcher Kaffeebehälter werden pro Stunde in Deutschland verbraucht. Eine wahre Umweltsünde! Und dabei ist die Alternative so viel praktischer: Der Kaffee bleibt länger warm, der Becher liegt besser in der Hand und außerdem sehen die Mehrwegbecher viel schöner aus.

3. Strohhalme

Das kleine Mädchen Ava zeigte uns mit ihrer Aktion, dass auch ein Einzelner viel bewegen kann. Die fünfjährige Engländerin schrieb einem Londoner Pizza-Express-Restaurant einen Brief. Darin bat sie den Anbieter, auf Plastik-Strohhalme zu verzichten. Ihre Begründung: Der Plastikmüll schadet den Tieren, wenn er in der Umwelt landet. Und siehe da, der Pizza Express ging tatsächlich ihrer Bitte nach. Er versprach, von nun an in allen 470 Restaurants nur noch recycelbare und biologisch abbaubare Strohhalme aus Papier zu verwenden.
Und auch wir können bei der nächsten Grillparty die Papierstrohhalme zum Sommergetränk kredenzen. Oder dürfen es alternativ welche aus Bambus oder Glas sein?

4. Glasbehälter

Es gibt so viele Möglichkeiten, auf Plastikmüll zu verzichten. Eine davon ist, auf Glas umzuschwenken. Das Vesper anstatt in Alufolie zu wickeln, in einem Glasbehälter verstauen. Das Getränk anstatt in der Plastik- in einer Glasflasche kaufen. Oder aber ihr benutzt das Wasser aus der Leitung und füllt es in eine Mehrwegflasche. Denn in ganz Deutschland fließt sauberes Trinkwasser durch die Leitungen. Außerdem ist Wasser aus dem Supermarkt 250 Mal teurer als solches aus dem Wasserhahn. Wer es lieber mit Kohlensäure mag, für den gibt’s den Trinkwassersprudler für zu Hause. Tipp: Marmeladegläser aufheben und wieder neu befüllen.

5. Seife am Stück

Ein Kosmetikprodukt, auf das wir kaum verzichten können: die Seife. Müssen wir aber auch gar nicht. Es reicht, wenn wir statt der Flüssig- zur Festseife greifen. Denn die ist in weniger Plastik verpackt. Da freut sich auch der Geldbeutel: Die feste Variante ist im Verhältnis zur flüssigen billiger. 100 g der Seife am Stück hält in etwa einen Monat – die flüssige nur knapp eine Woche.

Peelingseife mit Traubenkirschenblüten ______________________________________________________🇷🇺 Черемуховое мыло-скраб, которого сварила совсем чуток и его уже забрали, НО мацерат остался ещё на одну маленькую партию. Сварить ещё черемухового мыла или сварить мыло-скраб? 🤔 Вот в чем вопрос ☝🏻️ _______________________________ #soapmaker #soaphandmade #косметикавналичии #косметикадлялица #косметикадлятела #косметиканазаказ #косметикаручнойработы #красотарядом #красотатела #молодостькожи #мыловар #мыловподарок #мылоназаказ #мылосвоимируками #натуральность #подароксебе #подарокдетям #чистаякожа #якрасивая #seife #festseife #naturseife #dusche #naturkosmetik #naturseife #geschenk

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6. Lebensmittel

Die aufkommenden Unverpacktläden machen es vor: Gerade Obst und Gemüse benötigen nicht unbedingt eine Extraverpackung, denn bei vielen erfüllt bereits die eigene Schale diesen Effekt, wie beispielsweise bei der Banane. Dennoch sind viele davon eingeschweißt oder in Plastiktüten. Wer nicht extra in einen Unverpacktladen gehen will, kann aufatmen: Auch in den normalen Supermärkten gibt’s meistens schon die verpackungslose Variante. Und auch bei anderen Lebensmitteln kann Plastik eingespart werden. Beispielsweise sollten die Eier lieber im Pappkarton gekauft werden oder bei Nüssen lieber zur größeren Portion greifen anstatt viele der kleinen Verpackungen.

7. Kochen mit Holz

Anstatt mit dem Plastik-Kochlöffel einfach mal mit einem aus Holz am Herd rühren. Wer Bedenken hat wegen der Bakterien: Bestimmte Holzarten wie Kiefer, Ahorn oder Buche haben eine antibakterielle Wirkung – also kann damit beruhigt in der Suppe gerührt werden. Außerdem bleiben so eure beschichteten Pfannen kratzfrei. Auch als Salatbesteck eignet sich Holz super!

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