Warum uns Helfen richtig guttut

Warum uns Helfen richtig guttut

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©World Vision

Ob ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe oder eine regelmäßige Spende – wenn wir anderen helfen, tun wir uns auch selbst Gutes. Zwei Frauen sagen, warum.

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Evelyn Wenzel ©PR

Wenn wir anderen helfen, erleben wir selbst Glück und Zufriedenheit. Evelyn Wenzel, Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und positive Psychologie, weiß, wie sich Glück auf unseren Körper auswirkt und welche nachhaltig positiven Effekte dadurch entstehen.

„Wenn wir Anderen etwas Gutes angedeihen lassen und somit selbstlos handeln, wird im Gehirn ein Wohlgefühl ausgelöst. Wir fühlen uns besser, wenn wir zum Wohle eines Anderen beitragen, da unser Körper Glückshormone dabei ausschüttet. Viele von uns haben schon einmal die Erfahrung gemacht, sich auf den Moment zu freuen, einem geliebten Menschen ein schönes Geschenk übergeben zu können. Wir freuen uns dabei mindestens genauso intensiv wie der Beschenkte. Aber nicht nur unser Geist erfreut sich an guten Taten, auch unser Immunsystem profitiert von selbstlosen Handlungen. Unser Körper bildet nämlich dabei Immunglobulin – Antikörper im Speichel des Menschen. Diese Antikörper wirken Infektionen und Krankheiten entgegen. Glück ist also eine rundum tolle Angelegenheit.“

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©World Vision

World Vision-Patin Jutta Grimminger: Der Gedanke, jemandem zu helfen, macht mich tagtäglich glücklich

 

Jutta Grimmiger (47) ist OP-Schwester und Mutter eines 13-jährigen Sohnes – und hat zwei Patenkinder in Afrika. „Noch vor der Geburt meines Sohnes habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, eine Patenschaft zu übernehmen. Konkret hatte ich mir vorgenommen, eine Patenschaft abzuschließen, sollte ich nicht mehr als ein Kind bekommen. Heute habe ich nicht nur eine Patenschaft für einen Jungen namens Tumaini (13) in Tansania, sondern eine weitere für das Mädchen Janet (11) aus Simbabwe.“

Sie hat sich für die Kinderhilfsorganisation World Vision entschieden. Nicht nur, weil ihre Spenden dort sicher ankommen. „Überzeugt wurde ich schlussendlich aber davon, dass World Vision bspw. Reisen zu den Patenkindern organisiert oder ich mit meinem Patenkind über das Online-Portal kommunizieren kann.“

Letztes Jahr traf Jutta Grimminger ihren Patensohn zum ersten Mal. Ein ganz besonderes Erlebnis! Von ihm hat sie gelernt, dass man mit wenig sehr glücklich sein kann. „Und man sollte sich einfach mal bei den Menschen bedanken, die einen unterstützen. Mein Patenkind bedankt sich sehr oft bei mir. Das zeigt nicht nur Wertschätzung, sondern gibt mir jedes Mal wieder ein echt gutes Gefühl! Der Gedanke, jemandem zu helfen, macht mich tagtäglich glücklich. Wenn man die Umstände in einem Land wie Tansania gesehen hat, schätzt man die Dinge, die uns im Alltag umgeben, viel mehr – denn sie führen einem das eigene Glück vor Augen.“

Über World Vision

Die Geschichte von World Vision begann 1950 in den USA mit der Unterstützung von Kriegswaisen aus Korea. World Vision Deutschland wurde 1979 gegründet und ist als eingetragener gemeinnütziger Verein rechtlich, organisatorisch und finanziell selbstständig. Überwacht wird die Arbeit von World Vision Deutschland von einem ehrenamtlichen Präsidium. 171.000 Paten und Spender fördern heute die Arbeit von World Vision Deutschland in rund 40 Ländern.

Die Übernahme einer Kinderpatenschaft bei World Vision ist ab 30 Euro im Monat möglich – sprich, 1 Euro pro Tag. Der Patenschaftsbeitrag kommt dem Patenkind, seiner Familie und dem Umfeld zugute. Für Kinder kann so der Zugang zu ärztlicher und zahnärztlicher Versorgung, der Schulunterricht oder eine gezielte Ernährung gesichert werden. Diese Hilfe ist langfristig und verbessert die Situation der Patenkinder, ihrer Familien und des Umfelds nachhaltig – beispielsweise durch Ausbildungen, die für die Menschen eine Grundlage für ein besseres Leben bilden – auch nach Ende eines World Vision Projekts. Darüber hinaus ermöglicht eine Patenschaft die Projektarbeit im Umfeld des Patenkindes. Weitere Infos auf worldvision.de oder unter der kostenlosen Info-Hotline 0800 – 0 10 20 22.

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