Was der Händedruck über einen Menschen verrät

Was der Händedruck über einen Menschen verrät

von -
Händedruck
©iStock/g-stockstudio

Der erste Eindruck zählt! In nur 90 Sekunden machen wir uns ein Bild von unserem Gegenüber. Wichtigstes Kriterium: der Händedruck.

Der Händedruck wird unterschätzt: Jeder Mensch schüttelt in seinem Leben 15 000-mal eine Hand, weiß Psychologieprofessor Geoffrey Beattie. Er hat auch untersucht, wie der ideale Handschlag aussieht. Das Ergebnis: Streckt die rechte Hand hin und drückt die andere fest, aber nicht grob. Die Hände sollten kühl und trocken sein. Wenn sie sich auf halber Strecke treffen, der Kontakt drei Sekunden dauert und ihr euer Gegenüber auch noch anlächelt – dann ist der Händedruck perfekt. Dass die meisten es jedoch anders machen, verraten wir hier.

Welcher Händedruck-Typ bist du?

Die Oberhand

Der typische Macho-Chef bietet seine Hand mit der Oberfläche nach oben. Dem Gegenüber bleibt nichts anderes übrig, als seine Hand darunterzuschieben – sich unterzuordnen. Dieser dominante Handschlag soll gleich die Hierarchie klarstellen.

Der Zugreifer

Die zweite Hand dazuzunehmen ist besonders unter Politikern beliebt. Auf den ersten Blick wirkt diese Geste fürsorglich und wohlwollend. Sie kann aber auch heißen: „Ich habe dich unter Kontrolle.“ Man kann sich diesem Handschlag nicht entziehen, aber mit einem entschlossenen Blick signalisieren, dass man sich nicht unterordnen wird.

Der Schraubstock

Dieser Handschlag kann richtig schmerzhaft werden – vor allem für Ringträger. Die Hand des anderen übertrieben fest zu drücken zeugt von fehlender Sensibilität oder mangelndem Selbstbewusstsein. Dieser Typ möchte gern seine Dominanz zeigen und erreicht genau das Gegenteil.

Der Schüttler

Besonders extrovertierte Typen schütteln die Hand gern, was das Zeug hält. Das steht zwar für viel Energie und Euphorie – ist gleichzeitig aber nicht sehr sensibel, sondern wirkt eher klammernd. In einem professionellen Umfeld gilt: Die Hand wird dreimal geschüttelt, dann lässt man sie wieder los.

Der Wachsweiche

Menschen, die ihre Hand nur zaghaft hinhalten, können verschiedene Gründe dafür haben. Wenig Selbstbewusstsein, Schüchternheit oder fehlendes Vertrauen zum Beispiel. Bei einem Bewerbungsgespräch ist so ein schlaffer Händedruck nicht gern gesehen.

Der Abstandhalter

Wer zum Händedruck den ganzen Arm ausstreckt, möchte offensichtlich auf Distanz gehen. Gerade bei Verhandlungen oder einem anderen wichtigen Gespräch kann diese Skepsis jedoch von Nachteil sein. In jedem Fall wirkt dieser Handschlag-Typ unsicher und übervorsichtig.

Noch mehr Typologien auf LISA.de:

Auch der Freundeskreis sagt viel über einen Menschen aus.

Oder wie ihr euer Toilettenpapier aufhängt.