Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist

Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist

von -
Freunde
©iStock/DragonImages

Ohne Freunde wäre das Leben nur halb so schön. Habt ihr eher eine große Clique oder wenige, aber intensive Kontakte? Wir sagen euch, was das über eure Persönlichkeit verrät.

Ohne Freunde wären wir manchmal ganz schön verloren. Und ohne sie wären wir nicht das, was wir sind. Sie sind die Menschen, die an uns glauben, die uns unterstützen, mit denen wir lachen können. Und die uns notfalls auch mal die Meinung sagen. All das gehört zu einer echten Freundschaft dazu. Und noch so einiges mehr. Trotzdem kommt das Wort „Freund“ oft sehr breit zum Einsatz: Wir verwenden es zum einen für Menschen, die wir einigermaßen gut kennen, gern mögen und für die die Bezeichnung „Bekannte“ zu wenig wäre.

Wir haben aber auch „Freunde“ auf Facebook. Und wir bezeichnen wie gesagt jene Menschen als Freunde, die einen echten emotionalen Sonderstatus für uns haben. Wie viele das sind, ist Typsache. Und genau das sagt viel über uns als Menschen aus.

Die eine Vertraute

Wer nicht dauernd angerufen und ständig eingeladen wird, fragt sich vielleicht manchmal, ob er ein bisschen seltsam ist. Denn: Nette Menschen haben doch zahlreiche Freunde, oder? Nein! Nette Menschen werden zwar meist von anderen gemocht, aber das heißt noch lange nicht, dass sie selbst Lust auf viele (oft oberflächliche) Sozialkontakte haben. Wer neben Familie und Kollegen „nur“ eine beste Freundin hat, ist meist etwas introvertiert und oft auch hochsensibel. Als hochsensibel bezeichnen Experten Menschen, die das Leben besonders intensiv wahrnehmen. Das kann recht anstrengend sein – und deshalb ist es für viele Hochsensible besser, sich auf wenige Menschen, also auf eine beste Freundin zu konzentrieren.

Bunter Mix

Wenn es darum geht, Leute für ein Fest einzuladen, merkt man: Meine Freunde kennen sich untereinander gar nicht. Und: Sie sind alle sehr, sehr unterschiedlich – vom Alter her, aber auch in puncto Bildung und Interessen. Wer zwar einige gute Freunde hat, sich mit denen aber vor allem in Zweier-Konstellationen trifft, zeigt, dass er wissbegierig und offen ist. Er sucht Anregungen und will mehr über das Leben erfahren. Für ihn bedeutet Freundschaft auch, sich gegenseitig neue Impulse zu geben. Die Unterhaltungen mit so einem Menschen sind selten oberflächlich. Er ist meist sehr tolerant und zuverlässig. Es kann zwar sein, dass er sich wochenlang nicht meldet. Wenn man ihn jedoch braucht, ist er da.

Festes Gespann

Die Mädels! Meist so drei oder vier beste Freundinnen, die gemeinsam Freud und Leid teilen. Man tickt ganz ähnlich, hat die gleichen Interessen und Jobs und vor allem an denselben Dingen Spaß. Der wird zwar ausgiebig geteilt, aber gerade in Krisenzeiten sind solche festen Klein-Cliquen füreinander da. Diese Freundschaftsform ist natürlich nur etwas für loyale Menschen, die bereit sind, für andere etwas zu tun. Oft neigen diese Frauen dazu, ihre eigenen Bedürfnisse zu vergessen. Zum Glück erinnern sie sich aber gegenseitig daran. Wichtig ist, dass sie sich untereinander neue Entwicklungen zugestehen und nicht darauf beharren, dass alles so bleibt, wie es einmal war.

Große Clique

Ob ein Tag am See oder ein Konzertbesuch – in einer großen Clique ist immer was los. Man trifft sich im Stammcafé und schaut, was die anderen machen. Genau das Richtige für kommunikative Menschen – die sich nicht gern festlegen.Sie sind zwar gut darin, Kontakte zu knüpfen, können Kompromisse schließen, doch sich anderen wirklich zu öffnen, fällt ihnen meist schwer. Sie mögen es ganz gern, in der Gruppe zu „verschwinden“. Cliquen-Typen bezeichnen andere schnell als „Freunde“, auch wenn es sich eher um „Bekannte“ handelt. Sie sollten darauf achten, auch einige echte Vertraute zu haben, die sich wirklich für ihr Inneres interessieren.

Frollegen

Man teilt das Auf und Ab eines Arbeitstages. Ärgert sich über den Chef, freut sich über Erfolge, ist genervt von Kunden. Wenn es um Job-Themen geht, versteht uns niemand besser als die Kollegen. Mit ihnen verbringen wir oft mehr Zeit als mit Partner und Familie. Kein Wunder, dass aus ihnen oft Freunde werden. Das Mischwort „Frollege“ deutet schon an, dass diese Art von Beziehung nicht ganz einfach ist. Wer sich jedoch darauf einlässt, zeigt, dass er Fingerspitzengefühl hat und niemand ist, der seinen eigenen Erfolg über alles stellt.

Ähnliche Artikel