Diese Fehler macht fast jeder beim Staubwischen

Diese Fehler macht fast jeder beim Staubwischen

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Staubwischen
©iStock/vadimguzhva

Staubwischen gehört wirklich zu den lästigsten Hausarbeiten. Wer diese Fehler vermeidet, putzt effektiver.

Staubwischen ist lästig. Kaum hat man gewischt, liegt schon wieder eine neue dünne Schicht auf den Möbeln. Wir räumen auf mit hartnäckigen Mythen rund ums Feudeln.

Nur feucht wischen

Das ist nicht unbedingt besser, auch wenn sich dabei die Geister scheiden. Fakt ist, nasse Tücher verschmieren den Staub meist nur. Besser ist ein antistatisches Microfasertuch, das den Staub nicht aufwirbelt, sondern ihn umschließt.

 

Gardinen sind Staubfänger Nummer eins

Kein Wunder, schließlich legt sich ja auch ruck zuck ein Grauschleier über die schönen weißen Gardinen. Größere Staubfänger sind jedoch unsere elektronischen Geräte wie Fernseher, Laptop & Co. Denn die elektrische Ladung der Geräte zieht den umherschwebenden Staub förmlich an. Abhilfe schaffen spezielle Antistatik-Tücher aus der Drogerie. Sie legen eine Art Schutzfilm auf eure Geräte.

Lüften hat mit Staub nichts zu tun

Je mehr Luft in die Wohnung dringt, desto mehr Staubflocken gelangen hinein. Das ist aber kein Grund, die Fenster ab sofort geschlossen zu halten. Das gute alte Stoßlüften ist die ideale Lösung. So gelangt morgens und abends frische Luft in eure Wohnung und der Staub hat nur wenig Zeit, sich auf euren Möbeln abzulagern.

Staub macht krank

Staubpartikel sind nicht gesundheitsgefährdend. Allerdings sind es die Milben und ihr Kot, die darin leben. Gerade Allergiker sollten darauf achten, lieber zu Kissen, Decken oder Teppichen aus synthetischen Materialien (z. B. Polyester) zu greifen. Diese sind pflegeleicht und können regelmäßig gereinigt werden.

Alle zwei Tage wischen

Das ist gar nicht nötig. Denn durchschnittlich sammeln sich am Tag nur etwa sechs Milligramm Staub auf einem Quadratmeter. Das heißt, Staub ist erst nach etwa einer Woche wirklich sichtbar.

Praxistipp: Wer ein paar Tropfen Weichspüler auf ein Microfasertuch gibt, erzielt einen antistatischen Effekt und eure Möbel bleiben länger staubfrei. Außerdem riecht es gleich viel besser.

Die Heizung nicht regelmäßig reinigen

Staub kann ins Geld gehen, denn verstaubte Heizungen mindern die Heizkraft bis zu 30 Prozent. Vor jeder Heizperiode sollet ihr eure Heizkörper also gründlich reinigen.

Alle erreichbaren Stellen mit dem Staubsauger absaugen. Hinter dem Heizkörper wird’s oft knifflig. Hängt einfach ein feuchtes Tuch hinter und unter die Heizung und pustet mit einem Föhn am Heizkörper entlang. Der Staub wird dabei vom Tuch aufgefangen.

Staub ist nutzlos

Irrtum. Denn im Staub schweben gleichzeitig Pollen durch die Luft, um so die Blüten zu bestäuben. Außerdem gäbe es ohne den ungeliebten Grauschleier keine Wolkenbildung und somit keinen Niederschlag.

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