5 kleine „Erziehungs“-Tricks: So macht Mann was ihr wollt

5 kleine „Erziehungs“-Tricks: So macht Mann was ihr wollt

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Erziehung Mann
©iStock/Deagreez

Träumt ihr nicht davon, dass Mann im Haushalt hilft, Geschenke macht oder ohne ­Murren mit zu eurer Mutter kommt? Mit diesen Erziehungs-Tricks auf die „sanfte“ Art klappt’s.

Eigentlich ist er super! Klar, sonst wäre man ja nicht mit ihm zusammen. Aber so ein paar klitzekleine Fehler hat der Liebste eben doch, oder? Vor allem einen: Er „vergisst“ immer mal wieder, ein Gentleman zu sein. Ist vielleicht auch ein ganz klein wenig nachlässig, was die Hausarbeit angeht. Und schöne Geschenke. Ja, nun, leider nicht so sein Ding.

Das kann man ertragen. Muss man aber nicht. Denn es gibt den einen oder anderen wunderbar einfachen Weg, euren Mann mit sanften Mitteln dazu zu bringen, mehr von dem zu tun, was man will. Gut, wir könnten das auch Manipulation nennen.

Ein böses Wort, oder? Nein! Der Bochumer Psychologie-Professor Rainer Sachse sagt: „Es ist eine Form von sozialer Intelligenz, entsprechende Techniken zu kennen.“ Auf jeden Fall ist es deutlich besser – für uns, für euren Mann und für die Beziehung – als endlose Diskussionen.

Hier also die allerschönsten „Erziehungs-Tipps“

Einen Floh ins Ohr setzen

Mal angenommen, euer Schatz ist Fußball-Fan. Und ebenfalls mal angenommen, ihr hätten gern ein spezielles Parfüm. Als Geschenk. Von ihm! Nur: Wie bringt ihr ihn dazu?
So geht’s: Für eine Studie wurden 40.000 Amerikaner gefragt, ob sie beabsichtigten, in den nächsten sechs Monaten ein Auto zu kaufen. Allein die Frage ließ die Autoverkäufe um 35 Prozent steigen! Was das für euch bedeutet? Dass ihr eurem Schatz fragend den richtigen Floh ins Ohr setzen könnt: „Hast du auch gelesen, dass der Fußballer xy seiner Frau zum Valentinstag das Parfüm xy schenken wird?“

Sanft erpressen

Ihr wollt, dass euer Mann mit zu Tante Gerdas 80. Geburtstag kommt? Der findet allerdings in Hintertupfingen statt. Man müsste also bei der ­nervigen Cousine Hilde übernachten.
So geht’s: Die sogenannte Rezipro­zitätsregel (Gegegenseitigkeitsregel) besagt: Wer beschenkt wird, tut viel, um nicht als undankbar zu gelten. Das heißt: Ihr serviert mit großem ­Tamtam sein Lieblingsessen – und ­bittet ihn am nächsten Tag, zu der ­Geburtstagsfeier mitzukommen.

Schlau fragen

Mann soll Ja sagen. Zu eurem Wunsch-Reiseziel. Oder eurer Idee, ein Kätzchen anzuschaffen – obwohl er Stubentiger nicht sehr mag. Wird schwierig, oder? Nein!
So geht’s: Hier solltet ihr euch die Tatsache zunutze machen, dass jeder Mensch (ja, auch euer Mann) Harmonie mag. Stellt also erst eine harmonische Atmosphäre der Einigkeit her, indem ihr ihm ein paar Fragen stellt, die er garantiert mit Ja beantworten wird. Kommunikationswissenschaftler sagen, dass es Menschen schwerfällt, eine negative Antwort zu ­geben, nachdem sie zuvor dreimal zugestimmt, also mit Ja geant­wortet haben. Dass eure letzte ­Frage dann lautet: „Können wir uns eine Katze anschaffen?“, ist ja klar.

Doppelt motivieren

Mehr Sport wäre gut für seine Figur. Und für ­seine Gesundheit auch. Zudem würde es euch einfach sehr gut gefallen, häufiger etwas zusammen zu machen. Wenn er nur mitziehen würde.
So geht’s: Hier sollte man zwei Methoden kombinieren. Die erste ist ganz einfach, wird aber oft vergessen: Rennt mit gutem Beispiel voran. Die zweite: Tut so, als seid ihr nicht sicher, ob ihr ihn bei euren Laufrunden dabeihaben wollt. Das lässt die Rennerei viel attraktiver wirken.

Klug schmeicheln

Die Küche soll gestrichen oder ein großes Regal im Keller aufgebaut werden. Wenn ihr ihm das nur mitteilt, wird er „Jaja“ sagen und alles bleibt, wie es ist: die Küche ungestrichen, das Regal verpackt.
So geht’s: Komplimente sind eine charmante Art, ­Wünsche durchzusetzen. Und wirksam: Psychologen haben herausgefunden, dass Schmeicheleien das ­kritische Denken beim Gegenüber sanft blockieren. ­Sagt also: „Nur du bist so stark und geschickt …“

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