Erotische Geschichten: 3 Frauen erzählen

Erotische Geschichten: 3 Frauen erzählen

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erotische Geschichten
©iStock/wavebreak

Für den verregneten Sonntag: Drei Frauen erzählen euch erotische Geschichten – mit Partner oder mit einem völlig Fremden.

Lustvoller QuickieVerführung eines FremdenVöllige Hingabe

„Mein Mann und ich haben einen Code, mit dem wir uns sagen, dass wir Sex wollen: ,Hast du auch Lust auf frisches Obst?‘ Sagt einer von uns diesen Satz, ist dem anderen sofort klar, was Sache ist. An diesem einen Tag, war ich es, die ihre Lust kaum unter Kontrolle hatte. Schon morgens hätte ich ihn auf der Stelle vernaschen können. Aber da wir beide arbeiteten und abends auf eine Party bei Freunden eingeladen waren, musste der Sex wohl warten.

Leider trug das nur noch zur Steigerung meines Verlangens bei. Auf der Party konnte ich es dann fast nicht mehr aushalten. Immer wieder ließ ich wie nebenbei den geheimen Satz fallen – und konnte zuschauen, wie die Erregung meines Mannes wuchs. Er wusste, dass ich scharf war, und das törnte ihn an. Jedes Mal, wenn ich mich an ihm vorbeidrängte, streckte ich meinen Po etwas mehr als nötig raus oder beugte mich so nach vorn, dass er einen perfekten Blick in mein Dekolleté hatte. Ich kam mir fast schon etwas billig vor, aber ihn mit meinen Reizen verrückt zu machen und die Spannung noch mehr auf die Spitze zu treiben fühlte sich so gut an.

Ich genoss seine begehrenden Blicke, die zarten, heimlichen Berührungen. Dann konnte es keiner von uns beiden mehr aushalten. Er zog mich in die Toilette. Ungestüm schob er meinen Rock hoch und mein Höschen zur Seite. Seine Hose war noch schneller offen und heruntergezogen. Dann drang er endlich in mich ein. Es war unbeschreiblich. Ich musste stöhnen, so gut tat die Befriedigung meiner Lust – und es war mir völlig egal, dass uns wahrscheinlich jeder, der in der Nähe der Toilette stand, hören konnte. Ich genoss diesen lustvollen, intimen Moment mit meinem Mann und es fühlte sich so verdammt richtig und gut an.“

Hannah (34)

„Ich war seit einiger Zeit getrennt. Und hatte schon seit einer ganzen Weile keinen sexuellen Kontakt mehr. Eine Freundin riet mir, eine unverbindliche Dating-App zu testen. ,Das wäre die einfachste Möglichkeit, wieder jemanden kennenzulernen‘, war ihr Argument.

An einem Freitagabend – ich saß völlig allein daheim, weil die Kinder bei Freunden oder unterwegs waren – beschloss ich, es tatsächlich auszuprobieren. Ich meldete mich bei der Flirt-App an und durchsuchte die potenziellen Liebhaber. Plötzlich poppte eine Nachricht auf. Er, Thomas, 49, sah unbeschreiblich gut aus und ich antwortete ihm. Wir schrieben ein bisschen hin und her, bis er sich schließlich ganz kurzfristig mit mir treffen wollte.

Überwältigt vom Adrenalin und den vielen Komplimenten, die er mir immer wieder machte, sagte ich zu. Eine halbe Stunde später saßen wir in einer Bar, tranken Cocktails und unterhielten uns prächtig. Es funkte sofort. Da war eine Spannung zwischen uns, die ich so noch nie erlebt hatte. Das Unbekannte und vielleicht auch etwas Gefährliche reizte mich. Ich ließ mich einwickeln, und als er fragte, ob er noch mit zu mir kommen dürfte, nickte ich nur.

Sobald meine Wohnungstür hinter uns ins Schloss fiel, begann er mich zu küssen – leidenschaftlich und so intensiv, dass es mir den Atem raubte und meinen Herzschlag rasen ließ. Er küsste meine Lippen, meinen Hals. Knabberte an meinem Ohrläppchen und kitzelte mein Dekolleté mit seinem warmen Atem. Die Lust ließ mich jegliche Vernunft vergessen und ich zog ihn ins Schlafzimmer. Ich hatte den besten Sex meines Lebens – mit einem völlig Fremden, den ich nicht einmal drei Stunden zuvor kennengelernt hatte. Er verabschiedete sich danach sofort und seitdem habe ich nie wieder etwas von ihm gehört. Leider.“

Beate (47)

„Seit drei Jahren waren Andreas und ich ein Paar. Unsere Beziehung war toll. Und der Sex auch. Trotzdem fragte er mich eines Abends, ob ich nicht Lust hätte, etwas Neues auszuprobieren. Ich vertraute ihm, und da ich eigentlich von Natur aus neugierig bin, stimmte ich zu. Im Schlafzimmer verband er mir mit einem Seidentuch vorsichtig die Augen. Ich konnte absolut nichts mehr sehen und verlor völlig die Orientierung. Keine Kontrolle, keine Macht. Alles übernahm Andreas. Doch er war zärtlich, gab mir Halt.

Mein Herz schlug schneller, als er mich langsam bis auf die Unterwäsche auszog. Dann küsste er mich, leidenschaftlich und voller Verlangen. Mein Herz raste jetzt – vor Lust. Er nahm meine Hände und fesselte sie ebenfalls mit Seidentüchern an die Bettpfosten. Ich war ihm ausgeliefert und musste ihn tun lassen, was immer er wollte. Er streichelte mich liebevoll. Zuerst an meinen Armen, dann immer näher an meinen Brüsten, bis er sie schließlich vom BH befreite und zärtlich liebkoste.

Seine Hände wanderten immer weiter nach unten. Seine Finger zeichneten die Innenseiten meiner Schenkel nach und trieben meine Lust ins Unermessliche. Ich wollte, dass er mich erlöste, dass er meinem Verlangen nachgab. Aber er folterte mich weiter. Er genoss es, mit meinem Begehren zu spielen. Und ich musste ihn tun lassen, was immer er wollte. Als er sich dann endlich seiner Kleidung entledigte und mich nahm, fühlte es sich wie ein Feuerwerk an. Er hatte mich so oft nahe an einen Orgasmus getrieben, dass dieser Höhepunkt gewaltiger war als jeder andere, den ich bis dahin erlebt hatte. Seitdem darf er öfter mal die Führung übernehmen.“

Karin (29)