Erotische Geschichte: Prickelnde Begegnung im Schnee

Erotische Geschichte: Prickelnde Begegnung im Schnee

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erotische Geschichte
©iStock/nd3000

Ein kleiner Zusammenstoß auf der Skipiste hat ungeahnt lustvolle Folgen. Eine erotische Geschichte von LISA.

Wie jede Woche gibt es an dieser Stelle eine erotische Geschichte – für einen sinnlichen Sonntag. Unser Thema diese Woche: Flirtfaktor Ski-Piste, denn Anbändeln geht im (Ski-)Urlaub besonders gut. Im Winter
erhöhen das Freiheitsgefühl in den Bergen, die taufrische Luft, die schneebedeckte Landschaft und die körperliche Betätigung unsere Stimmung und Flirtbereitschaft. Und: Gerade in den Gondeln und im Sessellift kommen Singles mit anderen Skibegeisterten ruck, zuck ins Gespräch.

„Der Mädels-Trip im letzten Winter sollte etwas ganz besonderes werden! Fünf Tage lang wollten nur wir Frauen zusammen die Skipisten in Österreich unsicher machen, abends zum Après-Ski oder in der Sauna unserer Ferienwohnung die Seele baumeln lassen. Schon am ersten Tag hatten wir herrliche Schneeverhältnisse und Sonne pur. Glücklich ließ ich mir den Wind um die Nase wehen, während ich die Pisten hinuntersauste – bis mir ein abrupter Stoß von hinten den Boden unter den Füßen wegriss. Unsanft landete ich im Schnee und ein fieser Schmerz zuckte durch meinen Knöchel. Verärgert zog ich mir die Skibrille vom Gesicht – und blickte direkt in die blauesten Augen, die ich je gesehen hatte. „Hast du dir wehgetan?“, fragte der Unbekannte besorgt. „Es tut mir wahnsinnig leid!“

Mit klopfendem Herzen ließ ich ihn mir beim Aufstehen helfen.

Mittlerweile scharten sich auch meine Freundinnen um uns. Nein, weiterfahren konnte ich so wirklich nicht. Also bot sich Stefan, so hieß mein Unfallgegner, an, mich zur nahegelegenen Ferienwohnung zu bringen. „Das ist doch das Mindeste“, sagte er schuldbewusst. Ich versprach, die Mädels von der Ferienwohnung aus direkt anzurufen und humpelte an Stefans Seite zum Lift.

Als wir nebeneinander in der Gondel saßen, konnte ich die Funken zwischen uns förmlich sprühen sehen. Er sah wirklich verdammt gut aus mit seinem braunen Wuschelhaar und dem liebevollen Lächeln. Nach außen hin schienen wir uns ganz normal zu unterhalten, doch in uns beiden brodelte plötzlich ein Verlangen, das unsere Wangen trotz der Kälte erröten ließ. In der Ferienwohnung angekommen, begutachtete Stefan sanft meinen Knöchel. „Scheint nur verstaucht zu sein“, sagte er fachmännisch, doch ich nahm den Schmerz mittlerweile kaum noch wahr. Die Berührungen seiner Finger auf meiner nackten Haut jagten wohlige Schauer durch meinen Körper. Und dann genügte ein Blick in diese tiefblauen Augen und wir versanken in einem heißen, leidenschaftlichen Kuss. Vergessen war der Knöchel – und dass ich Stefan so gut wie gar nicht kannte. Ich konnte ihm nicht widerstehen, wollte ihn nur noch fühlen.

Geschickt schälte er mich aus den Skiklamotten.

Dann schlüpfte er aus seinen Sachen. Überall konnte ich seine Hände auf meiner nackten Haut spüren, seine Lippen auf meinen. Unsere Berührungen wurden immer wilder. Seine harte Männlichkeit zu fühlen raubte mir fast die Sinne. Ich wollte, dass es niemals endet und gleichzeitig sehnte ich mich danach, dass er mich endlich ausfüllte.

Ich stöhnte auf, als er meine empfindlichen Knospen mit den Lippen umschloss. Dann – endlich – drückte er mich aufs Bett und drang in mich ein. Seine festen Stöße erregten mich bis aufs Äußerste und wir gaben uns ganz dem Rhythmus unserer Lust hin.

Ich habe Stefan danach nicht mehr wiedergesehen. Doch noch heute fängt mein Gesicht an zu glühen,
wenn ich an diesen letzten, heißen Winterurlaub zurückdenke.“

Karin T., Name von der Redaktion geändert