Erotische Geschichte: Die gleiche wilde Lust wie früher

Erotische Geschichte: Die gleiche wilde Lust wie früher

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erotische Geschichte
©iStock/vadimguzhva

Sie hatte sich seit Jahren nicht gesehen. Doch ihre Körper erkannten einander sofort wieder. Eine erotische Geschichte von LISA.

Jede Woche gibt es jetzt an dieser Stelle eine erotische Geschichte – für einen sinnlichen Sonntag. Unser Thema diese Woche: Sex mit dem Ex. Laut einer Umfrage kennt das fast die Hälfte der Frauen.

„Seit einem Jahr bin ich nun Single – und seit ein paar Monaten genieße ich das sogar. In den letzten Wochen ist auch wieder so eine kleine Abenteuerlust in mir erwacht. Genauer gesagt: Sie ist mit der E-Mail von Tobi erwacht. Er schrieb, dass er wieder im Land sei. Und fragte, was ich so mache. Obwohl seine E-Mail nicht besonders flirty war, löste jeder Satz ein lustvolles Prickeln in mir aus. Ja – und seither läuft meine Fantasie eben auf Hochtouren.

Er war der beste, den ich je hatte

Befeuert wird sie von sehr lustvollen Erinnerungen – an den besten Liebhaber, den ich je hatte. Vielleicht wäre ein festes Paar aus uns geworden, wenn er nichts chon dieses Jobangebot einer kanadischen Firma angenommen hätte. Wir mailten einige Male, bis er ein Treffen vorschlug. Und da ich herausgefunden hatte, dass er auch Single war, stimmte ich zu. Er fragte: „Wo?“ Ich schrieb: „Lass uns bei mir was essen.“ Er wollte wissen: „Wie früher?“ Ich verstand, was er meinte. Wie früher…

Eigentlich hatten wir uns immer „zum Essen“ verabredet. Anfangs noch ernsthaft, später war das unser Code für „sinnliche Stunden“. Manchmal habe ich ihn nur mit einem Kimono bekleidet erwartet. Manchmal lag ich nackt im Bett. Manchmal gab ich mich spröde und ließ ihn all seine Verführungskünste aufwenden. Aber immer standen wir später zusammen in der Küche und kochten Spaghetti.

Unsere Körper übernahmen die Führung

Was wollte ich? Die Tage vor unserem Date war ich total nervös. Wieso hatte ich ihn nur zu mir eingeladen? Wir hatten uns doch beide verändert… Als es läutete, schlug mein Herz bis zum Hals. Wir begrüßten uns unbeholfen und waren beide ziemlich befangen. Doch dann standen wir in der Küche. Ich rührte in einem Topf, er stellte sich sehr nahe hinter mich. Und plötzlich war es, als würden unsere Körper einfach die Führung übernehmen. Ich lehnte mich gegen Tobis Brust. Er schob meine Haare zur Seite und küsste meinen Nacken, ehe sich seine Hand auf meinen Bauch legte. Als „Antwort“ drückte ich meinen Hintern leicht nach hinten, bis ich die pralle Wölbung in seiner Hose spürte.

Tobi stöhnte leise auf. Er schob seine Hand in den Ausschnitt meiner Bluse, die andere wanderte tiefer. Strich mit sanftem Druck über meinen Venushügel. Ich spürte, wie meine Mitte anfing, heftig zu pochen. Meine Knie wurden weich. Ich zitterte. So blieben wir eine ganze Weile stehen. Es gab nur kleine Bewegungen. Dabei spürte ich genau, dass die Erregung nicht nur in mir immer mehr anwuchs, sondern auch in ihm. Vorsichtshalber schaltete ich den Herd ab.

Was dann folgte, war wie der Tanz eines Paares, das sich ohne Worte versteht. Ich drehte mich um, wir küssten uns und zogen uns dabei gegenseitig aus. Alle Unbeholfenheit war weg. Wir waren nur noch Leidenschaft – und doch ließen wir uns Zeit. Tobis Lippen umspielten die empfindsamen Knospen meiner Brüste. Ich küsste mich in einer lustvollen Spur an seinem Bauch entlang abwärts. Unsere Gier wuchs. War gleichzeitig an dem Punkt, an dem wir nur noch eines wollten: Erlösung! Tobi hob mich auf den Tisch, ich schlang meine Beine um ihn, zog ihn in mich. Sofort fanden wir den Rhythmus – wild und kraftvoll. Wir sahen uns tief in die Augen, bis wir sie keuchend fanden – die Erlösung.