Erotische Fantasien: Drei Frauen über ihre geheimen Wünsche

Erotische Fantasien: Drei Frauen über ihre geheimen Wünsche

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Fantasien
©iStock/jacoblund

Schhh! Diese drei Frauen verraten auf LISA.de, wonach sie sich in den tiefsten Winkeln ihrer erotischen Fantasien sehnen.

Weibliche Kurven verzaubern michZu beobachten macht mich heißMit Maske bin ich jemand anders

Eigentlich stehe ich auf Männer.

Ich liebe muskulöse Oberkörper und knackige Hintern. Seit fast zehn Jahren bin ich glücklich mit meinem Partner, seit vier sind wir verheiratet. Unser Sexleben ist perfekt! Aber manchmal träume ich davon, keinen männlichen Körper zu liebkosen – sondern ­einen weiblichen.

Mein Mann ist oft unterwegs.

Für die Industriemaschinen-Firma seines Vaters muss er auch mal einige Tage weg, um Gespräche mit internationalen Kunden zu führen oder Aufträge an Land zu ziehen. An diesen Tagen, wenn er nachts nicht da ist, lasse ich meinen Gedanken freien Lauf. Dann stelle ich mir vor, wie es wäre, jetzt eine Frau bei mir zu haben. Ihre zarte Haut, die wohlgeformten Kurven. Ihr warmer, nackter Körper ganz dicht an mich gepresst, während sie mich leidenschaftlich und begierig küsst.
Wer die Frau meiner Begierde ist, ist meistens nur Nebensache. Manchmal stelle ich mir eine Berühmtheit in meinem Bett vor, ein anderes Mal ist es eine völlig Unbekannte ohne eindeutiges Gesicht. Das was wir tun spielt in meinen Tagträumen eine wesentlich größere Rolle als mit wem ich es tue.

Die andere Frau besucht mich zu Hause.

In meiner Fantasie sind wir allein in meiner Wohnung, da mein Mann wieder mal verreist ist. Ich habe alles genau vorbereitet: Champagner, Rosenblätter und Kerzenschein. Und ein verführerisches Schaumbad.
Sie begrüßt mich bereits mit einem langen, leidenschaftlichen Kuss, bevor ich sie ins Badezimmer führe. Ein Kleidungsstück nach dem anderen landet auf dem Boden. Achtlos weggeworfen, weil wir viel mehr ­damit beschäftigt sind, den Körper der anderen zu erkunden.
Nur kurz unterbrechen wir unser Vorspiel, um in die Wanne zu steigen. Das heiße, duftende Wasser empfängt uns, verwöhnt unsere Haut. Dann spüre ich ihre Hände wieder. Sanft streicheln sie über meine Schultern, meine Arme hinab. Ein leichter, wohliger Schauer durchfährt mich und sammelt sich in meinem Bauch. Es kribbelt dort, als ob eine Horde winziger Schmetterlinge wild durcheinanderfliegt.

Das Gefühl wird intensiver.

In der Wanne rutschen wir näher zusammen, schmiegen unsere feuchten Körper aneinander. Auf ihrer seidenen Haut glitzern Wassertropfen und Schaumblasen im flimmernden Kerzenschein. Sie streicht über meine Brüste und zwirbelt meine Brustwarzen zwischen ihren Fingern.
Ich folge ihrem Beispiel und verwöhne sie auf die gleiche Weise. Zärtlich und langsam. Dann wandern meine Hände zwischen ihre Schenkel. Mein Zeige- und Mittelfinger ­kreisen über ihre empfindlichste Stelle. Und gleiten schließlich hinein.

Sie weiß genau, was ich will.

Die zarten Berührungen einer Frau sind mit nichts zu vergleichen. In meiner Vorstellung sind sie viel intensiver, zielgerichteter. Instinktiv kennt sie die Stellen, an denen ich besonders empfindlich bin – weil sie die gleichen erogenen Zonen hat, die gleichen Schwachpunkte.
Aber es ist und bleibt nur eine Fantasie. Ein wundervoller Tagtraum, mit dem ich mich so richtig in Fahrt bringen kann und der mich in einsamen Stunden verzaubert. In die Realität umsetzen will ich ihn aber nicht. Ich liebe meinen Mann und das reicht mir völlig aus.

Natalie F.* (32)

Es fing an, als meine neuen Nachbarn einzogen.

Ein junges Pärchen, beide etwa 30 Jahre alt und gut aussehend. Und sie waren kaum zu überhören. Sie schienen einfach nicht genug voneinander zu bekommen. Egal ob in der Küche, im Bad oder im Schlafzimmer. Durch die dünnen Wände drangen immer wieder eindeutige Geräusche in meine Wohnung. Seine tiefe Stimme, wie er ihr etwas zuraunte. Oder wie sie zur Antwort stöhnte. Ihr Bett scheint direkt an der Wand hinter meinem zu stehen.

Ich stelle mir vor, dabei zu sein.

Ich ­stehe an der Tür, sie liegen im Bett. Nur noch verführerische Spitzenwäsche bedeckt die empfindlichsten Stellen des weiblichen ­Körpers. Er ist bereits vollkommen nackt.
Ihre Hände gleiten über seine Arme, seinen Oberkörper, als ob sie diesen erkunden wollen. Seine starken Finger umfassen ihre runden Brüste und massieren die steifen Nippel durch den dünnen Stoff der
Unterwäsche hindurch. Seine Lippen bedecken ihre Haut mit einem Dutzend Küsse.
Dann lassen sie das Vorspiel hinter sich und kommen zum Hauptakt. Das Bett knarrt mit jedem seiner Stöße lauter. Immer und immer wieder dringt er in sie ein, entlockt ihr Laute der Verzückung. Sie bäumt sich unter im auf, hinterlässt mit ihren ­Nägeln Spuren auf seinem Rücken. Immer weiter treibt er sie ihrem Höhepunkt entgegen.
Sie wissen, dass ich da bin. Wissen, dass ich sie sehen und hören kann. Aber es stört sie nicht. Im Gegenteil: Es spornt sie bei ­ihrem Liebesspiel nur noch weiter an.
Ich schaue ihnen einfach nur zu, genieße es. Als stille Beobachterin. Oder ich berühre mich dabei selbst, um die angestaute Be­gierde wieder zu lindern.

Wellen der Lust breiten sich in mir aus.

Allein bei dieser Vorstellung wird es mir heiß und kalt zugleich. Mein Herz schlägt schneller. Es ist geradezu berauschend, mir auszumalen, dass die beiden ihr Liebesspiel nur für mich veranstalten. Dieses Verbotene, Geheimnisvolle bringt mich im Eiltempo auf den Höhepunkt meiner Lust.
Aber es ist eben nur eine Fantasie. Eine Szene, die sich immer wieder in meinem Kopf abspielt. Ob es jemals Wirklichkeit wird? Ich habe keine Ahnung. Aber ich würde es mir wünschen.

Sabine M.* (43)

Unsere Rollenspiele machen mich heiß.

Der kurze Rock bedeckt meinen Hintern nur zur Hälfte. Das paillettenbestickte Bustier könnte direkt aus einer Burlesque-Show stammen. Und die langen Federn der Maske kitzeln mich. Schritt für Schritt bewege ich mich näher auf das Bett zu. Mein Freund wartet dort bereits auf mich – in einem ganz ähnlichen Kostüm.
Die Masken verdecken unsere Gesichter fast vollständig und dieser geheimnisvolle Reiz lässt mein Herz höherschlagen, als ich schließlich beginne, ihn mit meinen Lippen und Händen zu verwöhnen.

Meine Fantasien haben eines gemeinsam.

Wir sind immer verkleidet. Mal in geheimnisvollen venezianischen Kostümen, dann wieder ganz „normal“: Er als strenger Chef und ich als Sekretärin oder ich als Krankenschwester, die sich um ihren Patienten kümmern muss. Kostüme erlauben mir, jemand anderes zu sein, für einen kurzen Moment. Jegliche Schüchternheit fällt dann von mir ab und ich kann einfach ich sein – nur eben mutiger und versauter. Deshalb stelle ich mir oft vor, auch im Schlafzimmer eine Rolle zu spielen.
Die Vorstellung, für einen Abend die un­artige Sekretärin zu sein, die unbedingt vom Chef gezüchtigt werden muss, macht mich so richtig an. Manche schauen gern Pornos, andere mögen es ganz klassisch, ohne Schnickschnack. Bei mir sind es eben die Rollenspiele, die mich besonders heiß machen.

Vivian R.* (39)

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*Namen von der Redaktion geändert