Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten

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Erinnerung
©iStock/BraunS

Waren eure Weihnachtsfeste immer genau so, wie sie ihr euch vorgestellt hattet – oder kam alles ganz anders? So oder so blieben sie sicher in Erinnerung. An diese denken LISA-Redakteure und LISA-Leserinnen besonders oft zurück…

Ein unvergessliches Ritual

von LISA-Chefredakteurin Maria Sandoval

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten ©Maria Sandoval
1973: Die 7-jährige Maria Sandoval (rechts) mit ihrer Schwester ©Maria Sandoval

Das Wohnzimmer: Abgeschlossen! Hinter der Tür huschte unsere Mutter umher und es raschelte und knisterte Geschenkpapier. Sobald es dunkel war: Ein Glöckchen! Oh, gerade war das Christkind da! Endlich wurde die Tür geöffnet. Der Baum erstrahlte. Jeder bei uns hatte einen festen Platz, an dem seine Geschenke lagen. Und während wir mindestens drei Lieder singen mussten – darauf bestand meine Mutter – schielten wir auf unsere Plätze und versuchten zu erraten, was wohl in den Päckchen war. Dann wurde die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, bevor es ans Auspacken ging. Bei uns ging es immer total gerecht zu. Wir bekamen fast das Gleiche, aber eben nur fast. War meine Puppe brünett, packte meine Schwester eine blonde aus. Auspacken ging reihum, und zum Schluss wurden der Vater und wir fürs Foto vor den Baum drapiert, mit allen Geschenken an und bei uns. Bis auf das Abschlussfoto hat sich unser Heiligabend-Ritual bis heute nicht geändert. Und wenn es nach mir geht, bleibt das auch so.

Weihnachten mit Oma

von LISA-Facebook-Fan Andrea Weber

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten ©Andrea Weber
Andrea Weber (Mitte) mit Oma, Mama und Schwester ©Andrea Weber

Ich erinnere mich noch gut daran, wie schön Weihnachten mit meiner Oma immer war! Vor 15 Jahren ist sie gestorben – dieses Jahr wäre sie 100 Jahre alt geworden. Sie hatte es nie wirklich leicht. Opa ist gestorben, als ihr fünftes Kind zur Welt kam. Trotzdem war sie ein toller Mensch. Wir vermissen sie alle sehr!

Die grüne Kuh

von LISA-Bildredakteurin Melanie Dischler

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten früher ©Melanie Dischler
1972: Die kleine Melanie mit knapp anderthalb Jahren ©Melanie Dischler

Weihnachten 1972 war ich knapp anderthalb Jahre alt und habe diese grüne Kuh zum Sitzen vom Christkind bekommen. Ich habe sie geliebt, bin damit durchs Haus “geritten” und habe mit meinen beiden älteren Schwestern “Kuh-Rodeo” gespielt. Heute gibt es das Teil immer noch. Es wurde zwar zig mal geflickt, hatte mehrmals abgerissene Hörner und Ohren, „lebt“ aber immer noch. „Es war damals sehr teuer, dafür ist es von guter Qualität“, sagt meine Mutter. Die grüne Kuh “schläft” noch heute im Keller meiner Eltern, die inzwischen sechs große Enkelkinder haben. Auch sie haben das Tier immer rausgekramt, wenn sie bei Oma und Opa zu Besuch waren und haben “Kuh-Rodeo” gespielt. Und wer weiß: Vielleicht werden das auch irgendwann die Urenkel tun…

Her mit den Schoko-Weihnachtsmännern

von LISA-Facebook-Fan Francis Ramses

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten ©Francis Ramses
Hier ist Francis gerade ein Jahr alt ©Francis Ramses

An diesem Weihnachten hat meine Mama mir und meinen vier Geschwistern einen besonders vollen Teller geschenkt. Trotzdem musste ich die Weihnachtsmänner von den anderen Tellern klauen. Diese Erinnerung bleibt für immer in meinem Herzen.

Stopp – das gehört mir!

von LISA-Redakteurin Jennifer Seelig

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten ©Jennifer Seelig
Jennifer (links) bewacht ihr brandneues Puppenhaus ©Jennifer Seelig

Ich erinnere mich gern an das Weihnachtsfest, an dem ich mein Puppenhaus bekommen habe. Das hatte nämlich mein Papi mit ganz viel Liebe selbst gebaut – inklusive Tapeten und Möbel. Nicht nur ich, auch meine Cousins waren begeistert von dem Haus. Aber wie man sehen kann, habe ich es ihnen strengstens untersagt, mitzuspielen. Zumindest an diesem Heiligabend.

Marinas großer Auftritt

von LISA-Facebook-Fan Marina Hochdoerfer

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten ©Marina Hochdoerfer
Marina singt ihr Weihnachtslied ©Marina Hochdoerfer

Bei der Weihnachtsfeier der Firma meines Vaters sollte ich vor über 100 Leuten ein Weihnachtlied vorsingen. Ich hatte mich schrecklich vor dem Weihnachtsmann gegruselt, der ständig mit seiner Rute herumgefuchtelt hat. War ich froh, als ich mit meinem Geschenk wieder an meinen Platz zurück durfte!

Früher war mehr Lametta

von LISA-Redakteurin Alexandra Franz

Unsere schönste Erinnerung an Weihnachten ©Alexandra Franz
Alex (rechts) und ihr Bruder vor dem Weihnachtsbaum ©Alexandra Franz

Zu Weihnachten gehörte bei uns früher ganz viel Lametta – darauf hat mein Vater bestanden. Oft ist meine Mutter deshalb noch an Heiligabend losgerannt, um irgendwie irgendwo Lametta aufzutreiben. Manchmal hat sie das Zeug extra schon zwei Monate vor Weihnachten gekauft, um vorbereitet zu sein. Leider hat sie es dann oft so gut weggeräumt, dass wir es zu Heiligabend nicht mehr fanden und sie auch nicht mehr wusste, wo es gelandet war. Meistens tauchte es dann zu Silvester wieder auf… Mittlerweile konnten wir meinen Vater überzeugen, dass Lametta nicht mehr IN ist – auch wenn er heute noch fragt, wenn wir den Baum geschmückt haben, wo das Lametta ist.

Leckerer Weihnachtsbaum-Schmuck

von der stellvertretenden LISA-Chefredakteurin Sabine Schipke

Unsere Erinnerung an Weihnachten ©Sabine Schipke
Sabine (links) und ihre Schwester ©Sabine Schipke

Bei uns zu Hause gab es eine Tradition, die meine Mutter aus ihrem Elternhaus übernommen hatte. Schon als sie klein war, wurde der Christbaum nicht nur mit Kugeln, Kerzen und Lametta geschmückt, sondern mit unzähligen, in buntes Seidenpapier eingewickelten Süßigkeiten. Ganz oben hingen dann die besonderen Leckereien für ihren Vater. Diese Tradition setzte sie auch bei uns fort – allerdings deutlich demokratischer, ohne „VIP-Bonbons“. Und so gehörten bei uns zur Adventszeit nicht nur der Weihnachtsschmuck im Haus und das Öffnen der Türchen am Adventskalender, sondern auch das Basteln des süßen Weihnachtsschmucks dazu. Und so saßen wir drei oft einige Abende zusammen, sortierten das bunte Seidenpapier nach Farben, schnitten es zurecht und legten immer drei unterschiedlich farbige Lagen aufeinander. Dann wurden die vielen Süßigkeiten verpackt (und auch schon mal vorher davon genascht) und schließlich am 23.12. an den Baum gehängt. Es war immer ein wunderschöner, herrlich bunter Baum, mit lauter kleinen zusätzlichen Geschenken!

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