Richtig einrichten mit Feng Shui

Richtig einrichten mit Feng Shui

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Richtig einrichten mit Feng Shui
©iStock/ivo Gretener

Feng Shui bringt Harmonie und Ausgeglichenheit in euer Zuhause. Wer seine Wohnung nach der chinesischen Lehre einrichten will, muss nur ein paar wenige Regeln beachten.

Feng Shui hat seine Wurzeln in China und ist eine über 3500 Jahre alte Wissenschaft. Sie basiert auf der Annahme, das alle Dinge auf dieser Welt fünf Grundelementen zugeordnet werden können. Nämlich Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser. Diese Elemente sind mit positiver oder negativer Energie aufgeladen – Chi genannt. Feng Shui strebt immer danach, diese Energie in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen. Wer in so einer Harmonie lebt, wird ein gesundes und glückliches Leben haben.

Feng Shui in der Praxis

Wer gerade dabei ist, eine neue Wohnung einzurichten, oder sich sogar noch auf der Suche nach einem neuen Zuhause befindet, kann Feng Shui von Anfang an nutzen. Dazu braucht ihr das sogenannte Feng-Shui-Bagua. Es ist ein Achteck, bestehend aus den Bereichen Ruhm, Partnerschaft, Kinder, hilfreiche Freunde, Karriere, Wissen, Familie, Reichtum – und in der Mitte Tai-Chi.

Dieses Achteck kann auf den Grundriss der Wohnung übertragen werden. So lässt sich herausfinden, welches Zimmer für welchen Bereich am besten geeignet ist. Zum Beispiel das Schlafzimmer im Bereich Partnerschaft, das Büro im Bereich Karriere und das Wohnzimmer im Bereich Familie.

Grundsätzlich sollten beim Feng Shui nur Möbel in der Wohnung stehen, die wirklich gebraucht werden. Zu große und schwere Möbel können die Energie, also das Chi, stauen.

In der Mitte des Wohnzimmers solltet ihr Platz für einen offenen Raum schaffen. Den könnt ihr dann zum Beispiel mit einem schönen Teppich hervorheben. Dieser Raum strahlt Kraft und Ruhe aus, weil sich das Chi frei darin bewegen kann.

Scharfe Kanten und eckige Möbel behindern den Chi-Fluss. Runde, geschwungene Möbel sind deshalb besser. Sollte das nicht möglich sein, könnt ihr die Ecken auch mit fließenden Stoffen oder Pflanzen abrunden.

Wichtig ist auch, dass man die Couch immer direkt vor eine Wand stellt. Mitten im Raum würde sie für Unruhe sorgen. Wenn eine Wand hinter der Couch nicht möglich ist, helfen Zimmerpflanzen oder eine hohe Kommode.

Auch am Schreibtisch sollte man nicht mit dem Rücken zur Tür sitzen. „Wer nicht sieht, woher der Feind kommt, kann sich nur schwer konzentrieren“, sagt ein altes Feng-Shui-Sprichwort.

Im Schlafzimmer steht das Bett am besten nicht direkt zwischen Tür und Fenster. Sonst wird der Energie-Fluss zu stark und stört den Schlaf. Auch ein Spiegel gegenüber dem Bett wird bei Feng Shui gemieden. Spiegel können das Chi zwar in Bewegung bringen – allerdings das positive wie das negative.

Licht spielt bei Feng Shui eine zentrale Rolle. Grundsätzlich sollten die Räume immer bestmöglich von Tageslicht durchflutet werden. Verschieden Lichtquellen sorgen außerdem für eine gemütliche Atmosphäre und verstärken das Chi.