Vergesst Wetter-Apps! Diese Wetterregeln stimmen immer

Vergesst Wetter-Apps! Diese Wetterregeln stimmen immer

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Wetterregeln
©iStock/TomasSereda

Gerade jetzt wechselt es fix zwischen Sonnenschein, Regen und Sturm. Diese 12 Wetterregeln liefern eine verlässliche Prognose. Probiert es aus!

Morgentau

Perlen mit Bedeutung: Damit sich am Morgen Tau bilden kann, braucht es eine kühle, wolkenfreie Nacht. Und ein wolkenloser 
Himmel bedeutet: gutes Wetter. Bildet sich im Herbst Raureif, 
fallen die Temperaturen jedoch schnell unter 10 Grad.

Kondensstreifen

Die Spuren von Düsenflugzeugen zeichnen die Prognose direkt in den Himmel. Breiten sich die Streifen aus, ist die Luft dort oben sehr feucht – und binnen 24 Stunden auch bei uns.

Nebelmeer im Tal

Der Berg ruft: Je niedriger der Nebel im Tal hängt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er von der Sonne des Tages verdampft wird. Hochnebel dagegen macht es der Sonne schwer. Die Kaltluftschicht ist so dicht, dass sie sich nicht auflöst.

Kirchenglocken

Ja, Wetter kann man hören, denn der Schall wird vom Wind getragen. Steht eine Kirche in der Richtung, von der normalerweise schlechtes Wetter kommt (Westen), ist besonders lautes Läuten ein Zeichen, dass es ungemütlich wird.

Föhnmauer

Am Gipfel des Berges stehend, kündigt solch eine dichte Wolkenschicht Niederschläge an. Das schlechte Wetter lauert quasi hinter dem Berg und zieht relativ schnell auf unsere Seite.

Wolkentürme

Sie sehen unheimlich aus – und sind es auch. Schnell wachsende Wolkentürme sind, vor allem im Gebirge, eine echte Gefahr für Wanderer. Innerhalb einer halben Stunde sollte man ein sicheres Plätzchen gefunden haben. Gewitter droht!

Berg mit Hut

… das Wetter wird gut, heißt eine Bergführerregel. Denn Luftströme pusten die Wolken nach oben auf den Berg, milde Temperaturen lösen die Wolken dort auf und verhindern ein Wachstum (siehe Punkt Wolkentürme).

Abendrot

In unseren Breitengraden kommt das schlechte Wetter meist aus Westen – und da geht auch die Sonne unter. Je röter und wolkenloser der Abendhimmel also ist, desto besser wird das Wetter.

Schäfchenwolken

… sind als Schönwetterwolken bekannt. Trotzdem sollte man sie im Auge behalten. Wachsen sie schnell, befindet sich Feuchtigkeit oder Wind in den Höhenlagen. Und die kommen dann auch zu uns …

Sternenklare Nacht

… ein kalter Tag erwacht: Im Winter sind sternenklare Nächte knackig kalt, genau wie der Morgen danach. Denn Wolken sind für die Erde wie eine Decke, ohne sie ist es bis zu 5 Grad kühler …

Halo

Umschwungs-Spektakel: Lichtringe um Sonne oder Mond sind ein beliebtes Fotomotiv – und eine bekannte Wetterregel für bittere Kälte in großen Höhen. In Verbindung mit Cirruswolken (lat. cirrus „Haarlocke“) bringen sie ein Tief mit sich.

Regenbogen

Je früher wir am Tag dieses Farbenspiel beobachten, desto größer ist leider die Chance auf Dauerregen. Denn morgens steht die Sonne im Osten – der Regen kommt dann aus Westen, von der Schlechtwetterseite. Taucht der Regenbogen eher am Nachmittag auf, steht die Sonne schon westlich – und das verheißt nur Gutes.

Zum Weiterlesen:

Bald ist der Frühling zurück! Darauf freuen sich die LISA-Redakteure am meisten!

 

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