Bondage, Frenulum und Co.: Das große Sex-ABC

Bondage, Frenulum und Co.: Das große Sex-ABC

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Bondage
©iStock/Flamingo_Photography

Der Wortschatz der Lust ist einfallsreich – aber oft unverständlich. Damit ihr mitreden könnt, sind hier die neuen Sex-Begriffe wie Bondage, Frotteur und Glory Hole. Teil 1 von A bis K:

A

Ageplay  Erwachsene Sexual-Partner spielen mit dem Altersunterschied (engl. age = Alter) und damit verbundenen Aspekten wie Macht und Ohnmacht.

Ampallang  Ein Piercing für den Mann, das horizontal durch die Eichel verläuft.

B

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©fotolia/tmcfarlan

Bondage  Begriff aus der SM-Szene für Fesselpraktiken und andere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit beim Sex.

Bukkake  Gruppensex-Praktik, bei der mehrere Männer auf das Gesicht einer Frau ejakulieren.

Booty Call  Telefonische Verabredung zum (unverbind-lichen) Sex – meist unter 
befreundeten Singles.

C

Candaulismus  Eine voyeuristisch veranlagte Person wird davon erregt, dass sich ihr Partner vor 
Dritten entblößt bzw. vor ihr Sex mit dieser dritten Person hat.

Cybersex  Formen virtueller Erotik, die mittels eines Computers bzw. im Internet ausgelebt werden: Sex zwischen zwei Avataren, Dirty Talk in Erotik-Chatrooms oder Webcam-Sex.

D

Darkroom  So wird ein komplett abgedunkelter Raum in Schwulen-Clubs genannt, in dem anonyme Sex-Treffen stattfinden.

Detumeszenz-Trieb  Bezeichnet den Drang zur geschlechtlichen Befriedigung. Im Vordergrund steht hierbei der Wunsch, das angenehme sexuelle Gefühl erleben zu wollen, das durch das Abschwellen der (männlichen) Geschlechtsorgane nach dem Sexualakt hervorgerufen wird.

Dogging  Eine Bezeichnung für Sex in der 
Öffentlichkeit. Hergeleitet von Spaziergängern im England der 70er-Jahre, die mit ihren Hunden in den Parks Paare beim Sex beobachteten.

E

Eupareunie  Beide Partner erreichen gleichzeitig ihren Höhepunkt beim Sex.

F

Frenulum  Sexuell empfindliche Stelle, die sich beim Mann zwischen Eichel und Vorhaut und bei der Frau am Kitzler befindet.

Frotteur  Eine Person, die durch das Reiben an anderen Menschen 
sexuell stimuliert wird.

G

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©fotolia/Romolo Tavani

Goldfisch-Sex  Bei dieser Variante des Liebesspiels dürfen beide Partner die Hände nicht benutzen – wie Fische, die keine Extremitäten haben. Alles andere ist erlaubt, z. B. das Knabbern an allen möglichen Körperstellen, wie Hals, Ohrläppchen, Bauch …

Glory Hole  Ein Begriff, der ursprünglich 
aus der Schwulenszene stammt und ein 
Loch (engl. hole) in der Wand bezeichnet, durch das Männer ihren Penis schieben, um sich von der Person dahinter oral befriedigen zu lassen.

H

Haremskomplex  Der Wunsch eines Mannes, mehr als eine Partnerin zu besitzen.

HWG  Abkürzung für „häufig wechselnde Geschlechtspartner“. In Polizeiberichten meist als Code für eine Prostituierte benutzt.

I

Ipsation  Historischer Fachbegriff für Masturbation bzw. Onanie, also Selbstbefriedigung (lat. ipse = selbst).

J

Jockstrap  (Sport-)Unterwäsche für Männer, bei der Penis und Hoden mit einer Art Schale (Suspensorium) bedeckt werden, um sie vor Schlägen zu schützen. Das Gesäß bleibt frei. Der Jockstrap wird neben Sportlern hauptsächlich von Soldaten, Polizisten und Reitern getragen, erfreut sich aber auch steigender Beliebtheit als erotisches Männer-Dessous.

Jen Mo Punkt  (auch: Million-Dollar-Punkt) So bezeichnet man eine Stelle am männlichen Damm zwischen Hodensack und After. Wird kurz vor dem Orgasmus darauf Druck ausgeübt, kann die Ejakulation verhindert werden. Doch Vorsicht: Trifft man den Punkt nicht genau, kann das Sperma in die Blase gelangen.

K

Katze  Riemenpeitsche für SM- oder BDSM-Praktiken, auch „Neunschwänzige Katze“ genannt.

Kink-Sex  Kink-Sex heißt soviel wie „verrückter Sex“ und bezeichnet von der Norm abweichende Sexualpraktiken (englisch kink: Macke).

Zu Teil 2 unseres großen Sex-ABCs geht’s hier.

Testet doch gleich mal euer neues Wissen in unserem Sex-IQ-Quiz. Viel Spaß!