Schokolade zum Backen: Welche Sorte nehme ich wofür?

Schokolade zum Backen: Welche Sorte nehme ich wofür?

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Schokolade zum Backen
©iStock/TinaFields

Saftige Brownies oder Glasur für eine Torte – nur mit der richtigen Schokolade wird euer Backergebnis perfekt.

Da steht man vor dem Backregal mit Schokolade und fragt sich: Soll ich jetzt Kuvertüre kaufen, Blockschokolade oder doch eine ganz klassische Tafel? Wir sagen euch, worauf ihr achten müsst.

Schokotropfen
Beim Backen behalten sie ihre Form und schmelzen nicht. Sie sind also super für Muffins oder Rührkuchen mit Kakaosplitter.

Kuvertüre
Sie enthält besonders viel Kakaobutter und wird beim Schmelzen im Wasserbad richtig schön flüssig. Sie lässt sich deswegen besonders gut im Teig verarbeiten. Weil sie so hübsch glänzt, ist sie außerdem eine wunderbare Glasur. Sachertorte, Printen und Pralinen „dürfen“ zum Beipiel nur mit Kuvertüre bestrichen werden.

Schokoladenglasur
Sie gibt es schon als Töpfchen oder Beutel, die man in heißes Wasser taucht, damit sie flüssig wird. Allerdings enthält sie keine Kakaobutter, sondern andere pflanzliche Fette von minderwertiger Qualität und ist deswegen günstiger. Dafür lässt sie sich etwas leichter verarbeiten als Kuvertüre und ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie z.B. Nuss oder Vanille erhältlich. Es ist also Geschmackssache, ob ihr Glasur oder Kuvertüre nutzen möchtet.

Blockschokolade
Das große Stück Schoki in der Silberfolie ist besonders preisgünstig. Sie eignet sich zum Backen und als Glasur. Wenn ihr sie für Letzteres verwenden möchtet, solltet ihr beim Schmelzen noch etwas Fett zugeben, den sie besteht nur aus Kakaopulver, Wasser und Zucker. Sie ist deswegen perfekt zum Herstellen von Füllungen wie Buttercreme oder Ähnliches.

Tafel-Schokolade
Zum Backen ist die normale Tafelschokolade super. Ob gehackt oder geschmolzen macht sie sich super in jeder Art von Teig. Besonders, wenn man auf einen hohen Kakao- und einen niedrigen Zuckeranteil setzt, ist die Auswahl sehr groß. Das kann dann alerdings auch etwas ins Geld gehen. Für eine Glasur ist normale Schokolade dagegen nicht ideal, weil ihr Fettgehalt nicht so hoch ist wie der von Kuvertüre.

Kakaopulver
Üblicherweise nimmt man Kakaopulver für Rührkuchen wie Marmorkuchen. Man kann aber auch Schokolade in Rezepten mit Kakaopulver ersetzen, wenn man gerade keine Schoki im Haus hat oder die Zuckermenge reduzieren möchte. Dann muss man allerdings noch etwas Butter oder Öl dazumischen. Für eine Menge von 30 Gramm vermischt ihr drei Esslöffel Pulver mit einem Esslöffel Fett. Wer mag, gibt noch etwas Zucker hinzu.

Welche Backform die richtige für euer Projekt ist, lest ihr hier.