Warum du Wassermelonenkerne mitessen solltest

Warum du Wassermelonenkerne mitessen solltest

Wassermelonenkerne
©iStock/AleksandarNakic

Schwarz, hart und bitter: Die Kerne einer Wassermelone landen bei den meisten im Mülleimer. LISA verrät euch, wieso ihr sie unbedingt essen solltet.

Es ist kein Geheimnis: Die Wassermelone ist ideal für alle, die sich bei sommerlicher Hitze abkühlen wollen oder sich durch Abnehmphase kämpfen. Denn das Kürbisgewächs hat mit seinem 96-prozentigen Wassergehalt kaum Kalorien. Bevor herzhaft in das rosafarbene Fruchtfleisch gebissen wird, fangen viele erst mal an mit Pulen. Mit dem Ziel, den Störfaktor Kern zu entfernen. Dabei sind die Wassermelonenkerne so gesund!

Kleine Vitaminbombe

Wassermelonenkerne beinhalten die Vitamine A, B und das bekannte Vitamin C. Es pimpt die Abwehrkräfte, macht die Haut elastisch und stärkt die Zähne und Knochen. Das Vitamin A unterstützt den Wachstum von Zellen und Haaren. Und ist außerdem wichtig für Haut und Augen. Das letzte Vitamin benötigt der Körper für den Stoffwechsel und das Nervensystem.

Ein Alleskönner

Ein weiterer Grund, die harten Kerne nach dem Motto „Augen zu und runter damit“ zu verputzen, ist der hohe Gehalt an Eisen, Kalium und Magnesium. Ersteres ist wirkt sich positiv auf die Nerven aus. Zudem benötigt der Körper es für vieles, das mit Sauerstoff zutun hat, wie beispielsweise dessen Transport (in Zusammenhang mit den roten Blutkörperchen) in die Zellen und für die Zellatmung. Kalium ist hauptsächlich als Akteur im Inneren der Zellen tätig und sorgt dafür, dass diese überhaupt funktionieren. Besonders die Muskulatur und die Nerven sind vom Kalium abhängig. Doch das ist noch nicht alles: Es spielt eine zentrale Rolle bei der Weiterleitung von Reizen in den Nerven, bei der Energieproduktion und im Verdauungstrakt sowie beim Pegeln des Blutdrucks. Ein wahrer Allrounder unter den Elektrolyten. Wie gut, dass in 100 Gramm Wassermelonenkerne fast ein Prozent davon enthalten sind. Magnesium hilft in Stresssituationen, nach Krankheiten oder während der Schwangerschaft. Außerdem ist es essentiell für die Muskulatur – und somit auch fürs Herz.

Für die Körpermitte

Als letztes Argument für die Wassermelonenkerne spricht ihr Gehalt an Ballaststoffen. Dadurch wird nicht nur die Verdauung angereget. Auch regeln sie den Blutzuckerspiegel, verringern Cholesterinwerte und beugen Darmkrebs vor. Pro Tag sollte ein Erwachsener 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen.

Kauen, nicht bloß schlucken

So weit, so gut. Jetzt müsst ihr nur noch darauf achten, die Kerne nicht im Ganzen zu schlucken, sonst war’s das mit ihrer Wirkung. Wem das rohe Kauen zuwider ist, der kann die Wassermelonenkerne auch einfach anrösten und zum Salat servieren. Oder die ganzen Kerne mit heißem Wasser aufbrühen und als Tee trinken. Getrocknet könnt ihr sie auch zermahlen und das Pulver in den Joghurt oder den Smoothie geben.

Wenn ihr das nächste Mal also zur Wassermelone greift, dann beißt herzhaft hinein und denkt beim Kauen auf den harten Kernen an ihre enorme Anzahl an Inhaltsstoffen – vielleicht schmecken sie so im Abgang ein wenig besser.

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