Sparen mit dem richtigen Licht – LED, Halogen und Co.

Sparen mit dem richtigen Licht – LED, Halogen und Co.

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Glühbirnen ©iStock/jdimmett
Glühbirnen eignen sich vielleicht noch als Deko-Objekt. ©iStock/jdimmett

Die alte Glühbirne hat ausgedient, höchstens als coole Deko-Idee oder Pflanzschale findet sie noch Verwendung. Doch was soll man stattdessen in seine Lampen drehen? Und was kostet der Spaß? Welche Leuchtmittel es gibt, wie man sie verwendet und wie viel sich damit sparen lässt, lest ihr hier.

Natürlich oder aus der Birne an der Decke, knallhell oder romantisch gedimmt – wir brauchen Licht zum Leben und können damit ganz unterschiedliche Stimmungen erzeugen. Die gute alte Glühbirne brachte uns immer ein warmes, angenehmes Licht. Nur ein Grund, aus dem sich viele scheuen, die vermeintlich grellen, kalten LEDs oder Halogenleuchten zu verwenden. Dabei können die neuen Licht-Stars viel mehr als nur hell strahlen.

Kelvin bestimmt die Wärme des Lichts

Ob eine Lampe eher warmes oder kühles Licht abgibt, erkennt man an der Kelvin-Angabe. Glühbirnen hatten immer den gleichen Wert von ca. 2700 Kelvin (bei 60 Watt). LEDs oder Energiesparlampen gibt es dagegen mit verschiedenen Kelvin-Werten. Wer beim altgewohnten Licht bleiben möchte, kauft auch hier eine Birne mit 2700 Kelvin. Für einen Arbeitspaltz eignet sich aber z.B. bläuliches Licht mit mindestens 4000 Kelvin, hier ermüden die Augen nicht so schnell.

Statt in Watt wird die Helligkeit der neuen Leuchtmittel in Lumen angegeben. Zur Orientierung dienen euch folgende Werte, die auf der Verpackung vermerkt sind: 25 Watt entsprechen ca. 200 Lumen. 40 Watt – 400 Lumen. 60 Watt – 700 Lumen und 75 Watt – 900 Lumen.

Die neuen Lampen sind Geld-Spar-Wunder

Das besondere an den neuen Birnen ist aber ihre Sparsamkeit. Wer Geld sparen will, sollte Folgendes wissen: Mit Halogenleuchten spart ihr bis zu 25% Energie gegenüber den alten Glühbirnen. Sie sind günstig und sofort hell, werden aber schnell warm, d.h. ein Großteil des Stroms wird in Wärme umgewandelt. Zudem haben sie eine geringere Lebensdauer als LEDs und Energiesparlampen, brennen aber noch immer fast doppelt so lange wie Glühbirnen.

Energiesparlampen verbrauchen bis zu 70% weniger Strom als Glühbirnen – und sind sehr langlebig (max. 15.000 Stunden). Allerdings sind sie etwas teurer als Halogenleuchten und brauchen bis zu 60 Sekunden, bis sie die volle Helligkeit erreichen. Am besten hängt ihr sie in Räume, in denen das Licht lange am Stück brennen soll.

Besonders viel Energiekosten sparen lässt sich mit LEDs (85% im Vergleich zur Glühbirne), wobei sie in der Anschaffung teurer als andere Leuchtmittel sind. Bei ihnen ist die Farbwahl riesig, und sie erreichen beim Einschalten sofort die volle Leuchtkraft. LEDs haben eine enorme Lebensdauer von über 25.000 Stunden, dürfen aber nicht im Hausmüll entsorgt werden!

LEDs und Energiesparlampen sind Sondermüll

Die Entsorgung der neuen Birnen ist nicht ganz einfach! Während ihr die alten Glühbirnen und auch die Halogenlampen einfach im Hausmüll entsorgt, müssen Energiesparlampen und LEDs auf den Wertstoffhof bzw. in besondere Sammelbehälter. LEDs dürfen aufgrund ihrer komplexen Elektronik NICHT in den Hausmüll. Die Energiesparlampen enthalten Quecksilber und gehören daher in den Sondermüll! Gehen sie kaputt, ist Vorsicht geboten: Die Scherben nie mit bloßen Händen aufsammeln, Fenster auf zum Lüften, Reste mit einem Küchentuch aufnehmen, alles luftdicht verpacken und in eine Sammelbox geben!

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