Rundum gut: Das können unsere Apfelsorten!

Rundum gut: Das können unsere Apfelsorten!

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Apfelkorb ©iStock / Dhuss
©iStock / Dhuss

Ob süß oder sauer, knackig oder saftig: Für jeden Geschmack gibt es den richtigen Apfel. Wir stellen die 5 beliebtesten Apfelsorten vor und was man mit ihnen machen kann

 

Um die 20.000 Apfelsorten gibt es weltweit

Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen. Jeder von uns vernascht im Durchschnitt pro Jahr ca. 32 kg der runden Früchtchen. Im Frühjahr und Sommer sind sie den meisten als Salate am liebsten, im Herbst und Winter schmecken sie als Apfelkuchen und Bratapfel – und das gesamte Jahr über natürlich auch ganz „pur“! Aber welcher Apfel schmeckt denn nun wie – und welche lassen sich gut kochen oder backen? Kein Problem: Hier sind die beliebtesten Sorten auf einen Blick:

Apfelsorte Cox Orange ©fotolia/kaaal
Apfelsorte Cox Orange ©fotolia/kaaal

Süß und saftig: Cox Orange

So sieht er aus: Er schimmert in olivgrün bis grüngelb. Wo er besonders viel „Sonnenbrand“ abbekommen hat, leuchtet er karminrot. Sein Fruchtfleisch ist gelb, die Schale ganz dünn und sehr rau.
So schmeckt er: Im Biss ist er knackig und fest, vom Geschmack würzig-süß und saftig.
Das könnt ihr mit ihm machen: Am besten einfach so wegnaschen – oder zu Apfelkompott verarbeiten.

 

mev2Außen knackig, innen saftig: Elstar

So sieht er aus: Diese Sorte kann man gar nicht verfehlen – die leuchtend gelb-rote Farbe des Elstars ist sein Markenzeichen. Das Fruchtfleisch ist weißlich-gelb.
So schmeckt er: Ein Apfel, wie man ihn sich vorstellt: Wenn man reinbeißt, kracht es, und richtig saftig und aromatisch ist er auch!
Das könnt ihr mit ihm machen: Der Elstar ist außen knackig und innen saftig – die perfekte Kombi zum Backen und Dünsten.

 

fotoliaboskoopSauer macht lustig: Boskoop

So sieht er aus: Er hat eine raue, leicht pelzige Schale. Seine Farbe changiert zwischen grün und gelb – und da, wo er der Sonne ausgesetzt war, ist er orange- bis dunkelrot.
So schmeckt er: Relativ sauer, aber wer bis zum Winter wartet, kann ihn auch süß genießen. Durch die Lagerung verändert sich nämlich sein Geschmack.
Das könnt ihr mit ihm machen: Boskoop-Äpfel besitzen sehr viel Säure und ein festes Fruchtfleisch, darum eignen sie sich ideal zum Kochen. Man kann mit ihnen Apfelpfannkuchen zubereiten oder sie als Bratäpfel genießen.

 

Granny smith
©mev

Grün und herb: Granny Smith

So sieht er aus: Man erkennt ihn schon von weitem: Seine leuchtende, giftgrüne Farbe ist einfach unverkennbar, genauso wie sein fast weißes Fruchtfleisch. Interessant: Die Schale des Granny Smith ist sehr glatt und fühlt sich immer ein bisschen fettig an.
So schmeckt er: Nichts für Süßschnäbel – er hat eine herb-säuerliche Note, die ihn unverwechselbar macht.
Das könnt ihr mit ihm machen: Am besten, man isst ihn einfach, denn in der Küche ist er fehl am Platz: er eignet sich weder zum Einkochen noch zum Backen.

 

ShutterstockGlatt wie ein Baby-Po: Braeburn

So sieht er aus: Seine Farbe variiert zwischen gelbgrün und rot, das Rot kann bis ins Bräunliche spielen. Die Schale fühlt sich so glatt wie ein Baby-Po an.
So schmeckt er: So knackig wie er sich anfühlt, ist er auch im Biss. Er ist angenehm süß und man spürt nur einen ganz leichten Hauch von Säure. Längere Lagerung „versüßt“ ihn sogar noch.
Das könnt ihr mit ihm machen: Das Fruchtfleisch ist sehr locker und eignet sich ideal für Apfelmus. Lust auf einen Obstsalat, Kompott oder Saft? Auch dafür ist der Braeburn ideal.

Und welche ist eure liebste Apfelsorte?

 

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