So macht ihr Rosen, Hortensien und Co. haltbar

So macht ihr Rosen, Hortensien und Co. haltbar

©living4media/PeterRaider

Sie blühen gerade noch im Garten oder auf dem Balkon. Mit unseren Tipps rettet ihr die Blütenpracht von Rosen, Hortensien und anderen Blühern bis in den Winter hinein.

Ach, wenn man doch nur die Sommerblumen auch im Winter hätte. Und wie das geht! Wir stellen euch die gängigen Konservierungsmethoden für Rosen, Hortensien und andere Pflanzen vor.

1. Mit Glycerin

Wer möchte, dass Blumen auch nach Monaten noch frisch aussehen, gibt ihnen einen Glycerin-Wasser-Mix zu trinken (Verhältnis 1:2). Die Stängel dafür schräg anschneiden, damit das Glycerin gut aufgenommen wird. Nach etwa drei Wochen sieht man kleine glitzernde Pünktchen auf den Blüten. Das Glycerin hat die ganze Feuchtigkeit in den Pflanzenzellen ersetzt, die Konservierung ist abgeschlossen.

2. Mit Wachs

Zum Haltbarmachen mit Wachs verwendet man spezielles Tauchwachs (z.B. über www.inter-color.de, 1 kg/10,50 €). Es wird in einem Metalltopf erhitzt und verflüssigt. Dann die Blüten einzeln oder im Bund kurz in das Wachs tauchen, über dem Behälter etwas abtropfen lassen und anschließend zum Abkühlen mit der Blüte nach unten aufhängen. Man kann die frisch gewachsten Blüten auch noch schnell in kaltes Wasser tauchen, das gibt einen zusätzlichen Schimmer.

3. Mit Silica-Gel

Zum Trocknen ganzer Sträuße verwenden Floristen oft Silica-Gel (Kieselgel). Das bindet Feuchtigkeit und steckt z.B. auch in den kleinen Beutelchen, die oft neuen Schuhen oder Taschen beigelegt sind. Größere Mengen bekommt man in Apotheken, Bastelgeschäften oder übers Internet. Man füllt eine etwa zwei Zentimeter hohe Schicht in einen verschließbaren Behälter, legt die Blumen vorsichtig drauf und bedeckt sie auch wieder mit dem sandartigen Pulver. Etwa eine Woche gut verschlossen stehen lassen.

4. Lufttrocknen

Die altmodische Art geht einfach, birgt aber das Risiko, dass die Blüten brüchig und farblos werden. Die besten Ergebnisse erreicht man, wenn man die Blätter abmacht und die Blumen kopfüber aufhängt. Nach dem Trocknen kann man mit etwas Haarlack für mehr Haltbarkeit sorgen.

DIY-Tipp: Potpourri mit Rosen

Rosenblätter und evtl. kleine -knospen auf einem Küchenpapier ausbreiten und zwei Wochen trocknen lassen. Mit weiteren Blüten und Kräutern (z.B. Lavendel, gemahlene Iriswurzel) in ein dichtes Gefäß füllen. 2 Tropfen Rosenöl zufügen, ca. 3 Wochen ziehen lassen. Nun kann das Potpourri in Schalen gefüllt werden.

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