Rap, Hip Hop, Soul – Die besten Black Music Alben 2015

Rap, Hip Hop, Soul – Die besten Black Music Alben 2015

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Rap, Opa im Hip Hop - Style
© iStock/CactuSoup

Ihr liebt Rap und R&B und seid auf der Suche nach neuer souliger und tanzbarer Musik? Hier kommen unsere Favoriten – inklusive einiger Geheimtipps.

Schon meine erste Maxi-Single „Du liebst mich nicht“ von Sabrina Setlur sollte zeigen, wohin meine musikalische Reise mich einmal führen wird. Ich liebe Hip-Hop, Rap und R&B! Auch wenn sich mein Musik-Geschmack mit den Jahren etwas verändert hat und mich auch immer mal wieder gerne in Genres wie Alternative und Singer-Songwriter führt, hängt mein Herz immer noch an der Black Music.

Was mein völlig überfülltes CD-Regal (ja, ich will immer noch die Hüllen, nicht nur eine MP3-Version) letztes Jahr noch mehr gefüllt hat, erfahrt ihr hier:

Trey Songz: Trigga Reloaded

Rap, Trey Songz
© Warner Music

Bei uns in Deutschland leider nur in R&B-Kreisen bekannt, in den USA ein Superstar: Trey Songz. Bereits seit elf Jahren veröffentlicht der 31-jährige Sänger Alben. Sein letztes und sechstes namens „Trigga“ stürmte sogar Platz 1 der US-Billboard-Charts. Hörte man in seinen früheren Songs noch Einflüsse von Aretha Franklin und R. Kelly heraus, ist seine Musik mittlerweile etwas basslastiger und clubtauglicher geworden. Nichtsdestotrotz ist er ein großartiger Sänger, der mich letztes Jahr auch als Support Act beim Konzert von Nicki Minaj in Frankfurt vollends begeistert hat. Letzten Sommer brachte er sein Erfolgsalbum „Trigga“ mit vier neuen Songs unter dem Namen „Trigga Reloaded“ heraus.

Meine Anspieltipps: All We Do; Touchin, Lovin; About You

 

Ciara: Jackie

Rap, Ciara
© Yu Tsai

Mit „Goodies“ und „1, 2 Step“ wurde die Hip-Hop- und R&B-Sängerin 2004 bekannt. Als Kind lebte die 30-Jährige sogar einige Jahre in Gießen. Zu ihren musikalischen Vorbildern gehören Janet und Michael Jackson, was sich auch in ihrem Tanzstil bemerkbar macht. Mit ihren letzten Singles und auch mit ihrem aktuellen Album „Jackie“ (benannt nach ihrer Mutter) kann sie leider nicht mehr an die ganz großen Erfolge anknüpfen. Als langjährige Hip-Hop-Tänzerin bin ich trotzdem immer noch Fan ihrer Musik, da die Beats extrem tanzbar sind. Für Mode-Fans lohnt sich auch ein Blick auf ihre Instagram-Seite.

Meine Anspieltipps: Give Me Love; I Bet; I Got You

 

Dr. Dre: Compton

Rap, Dr. Dre
© Universal Music

Als Hip-Hop-Produzent brachte er die Karrieren unzähliger Künstler wie Snoop Dogg, Eminem und Xzibit ins Rollen. Gleichzeitig ist er der erfolgreichste Rapper aller Zeiten. Dabei hat der 50-jährige Milliardär in seinen 30 Karrierejahren nur drei eigene Alben aufgenommen. Nach „The Chronic“ (1992) und „2001“ (1999) kam im Sommer 2015 nach 16 langen Jahren „Compton“ auf den Markt. Er reflektiert darin seinen Aufstieg und denkt an tote Weggefährten wie Eazy-E. Das Album bezeichnet er selbst auch als Soundtrack zum Film „Straight Outta Compton“ über seine Rapgruppe N.W.A.

Meine Anspieltipps: Animals; Talk About It; It’s All On Me

Miguel: Wildheart

Rap, Miguel
© Sony Music

Ebenfalls ein Geheimtipp im deutschen Musikmarkt. Der 30-jährige Sänger und Songwriter Miguel aus Kalifornien kombiniert R&B, Funk, Hip-Hop und Rock und fügt dem Ganzen seinen eigenen elektronischen Style hinzu. Andere vergleichen ihn oft mit Prince. Mich erinnert er manchmal an Maxwell. Er selbst sieht sich als Künstler einer neuen R&B-Bewegung, zu denen auch Frank Ocean und The Weeknd gehören. „Wildheart“ ist sein drittes Album und auch dieses Mal liebt er es, zu experimentieren. Alles andere als kommerziell und daher begeistert es mich umso mehr.

Meine Anspieltipps: Simple Things; Coffee; Leaves

Southpaw (Music From And Inspired By The Motion Picture)

Ich liebe den Film. Ok… zuweilen wird etwas stark auf die Tränendrüse gedrückt, doch wenn Jake Gyllenhaal (der übrigens in Top-Form ist – Sixpack-Alarm!) sich auf den Kampf zu Ehren seiner verstorbenen Frau vorbereitet und die Beats von Eminems „Phenomenal“ einsetzen, würde ich am liebsten selbst mein Springseil aus der Sporttasche herausholen. Hammer! Zum Joggen, im Fitnessstudio, im Boxclub – egal, dieser Soundtrack mit Songs von u.a. Gwen Stefani, Busta Rhymes und 50 Cent ist der absolute Sport-Motivator. Wenn mein Lieblingssong „Beast“ einsetzt, renn‘ ich einen km/h schneller und drücke fünf Kilo mehr Gewicht! Perfekt für die Neujahrsvorsätze.

Meine Anspieltipps: Beast; Raw; Mode

Und für alle, die wissen wollen, wovon ich spreche, kommt hier die Trainingsszene aus dem Film „Southpaw“, der übrigens gerade auf DVD und Blu-ray erschienen ist:

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Rick Ross: Black Market

Rap, Rick Ross
© Universal Music

Der ehemalige Gefängniswärter aus Florida ist schon seit Mitte der 90-er Jahre in der Hip-Hop-Szene unterwegs, doch erst 2006 erschien sein Debüt-Album in den USA, das ihn zum „King of the South“ machte. Mit „Black Market“ brachte das Rap-Schwergewicht im Dezember 2015 seine achte LP auf den Markt. Seine vielen Albumgäste (u.a. Chris Brown, Nas, Cee-Lo Green, John Legend, Mary J. Blige und Mariah Carey) bringen Straße und Soul auf die Platte und machen sie so richtig abwechslungsreich.

Meine Anspieltipps: Free Enterprise; One Of Us; Can’t Say No

Erykah Badu: But You Caint Use My Phone

Seit 2010 brachte die Grammy-Award-Gewinnerin kein neues Studio-Album heraus, doch Ende letztes Jahres überraschte die 44-Jährige ihre Fans mit dem neuen Mixtape „But You Caint Use My Phone“. Ohne Ankündigung und ohne Marketing warf sie es nach vielen Jahren Funkstille einfach ins Netz. Ohne Wissen ihrer Plattenfirma. Die elf Songs drehen sich ausnahmslos – ihr dürft raten –  ums Telefonieren, langweilig wird das Ganze trotzdem nicht. Die Beats sind abwechslungsreich und experimentell, ihre unverwechselbare Soul-Stimme ist in Hochform.

Meine Anspieltipps: Phone Down; Call U Lar Device; What’s Yo Phone Number

 

 

The Weeknd: Beauty Behind The Madness

Rap,
© Universal Music

Der kanadische Sänger ist äthiopischer Abstammung und wurde durch seine Zusammenarbeit mit Drake bekannt. In Deutschland bekam er einen Bekanntheitsschub durch sein Lied „Earned It“, was in der Buch-Verfilmung „Fifty Shades Of Grey“ zu hören ist.  Daraufhin schaffte es seine zweite LP „Beauty Behind The Madness“ im letzten Jahr sogar auf Platz 7 der Charts. Im Sommer kann man den 26-Jährigen zusammen mit Big Sean als Eröffnungs-Act von Rihannas „Anti“-World-Tour live erleben. Ich bin gespannt, denn meine Tickets für Köln sind längst gesichert!

Meine Anspieltipps: Often; The Hills; Dark Times

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