Mit dieser Playlist schmeckt euer Festmenü noch besser

Mit dieser Playlist schmeckt euer Festmenü noch besser

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Festmenü
©iStock/Elena_Danileiko

Es ist wahr: Musik kann unsere Geschmackswahrnehmung beeinflussen. Sie verstärkt die Wirkung guten Essens! Hier ist die Paylist für euer perfektes Festmenü.

Eine aktuelle Studie zeigt: Musik und Essen können sich wunderbar gegenseitig ergänzen! In einem Experiment wurden mehrere Musiker gebeten zu den Basisgeschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig zu improvisieren. Die anschließend unabhängig voneinander zu den Geschmacksrichtungen entstandenen Musikstücke wiesen große Ähnlichkeiten auf. Um den Effekt noch weiter zu testen, wurden umgekehrt Probanden gebeten, die Musikstücke einer Geschmacksrichtung zuzuordnen. Obwohl die Probanden nicht wussten, über welche Geschmacksrichtung die Musiker improvisiert hatten, konnten sie die Musikstücke mit hoher Trefferquote richtig benennen.

Doch Menschen sind nicht nur in der Lage, die Eigenschaften von Geschmack auf die Musik zu übertragen – Musik beeinflusst umgekehrt auch unsere Geschmackswahrnehmung. Ob bei Wein, Schokolade, Saft oder der britischen Süßigkeit „Cinder Toffee“: Überall bewerteten Versuchspersonen einen Geschmack stärker, wenn die entsprechende Musik im Hintergrund gespielt wurde. Bei süßer Musik empfanden sie den Geschmack süßer, bei saurer Musik saurer. Neben dem geschmacksverstärkenden Effekt von Musik bewerteten Versuchspersonen außerdem dann die Speisen als leckerer, wenn die Hintergrundmusik zu dem servierten Gericht passte. Die richtige Musik verstärkt also nicht nur eine Geschmackskomponente des Essens, sie lässt das Essen noch schmackhafter werden.

Saure, bittere und süße Musik

Saure Musik wird mit schnellen Tempi verbunden. Bei süßer Musik dagegen sind die Harmonien konsonant und die Noten werden hintereinander ohne Pausen gespielt. Auch perlende Piano-Melodien wie bei dem Track „World On Fire“ von Lous The Child sind gerne vertreten. Süße Musikstücke sind oft mit hohen Tönen assoziiert und weisen eine sehr geringe akustische Rauhigkeit auf. Salzige Musik bewegt sich im Vergleich zu süßer Musik eher im mittleren Frequenzbereich und tendiert zu einer Stakkato-Artikulation. Bittere Musik weist im Vergleich zu den anderen Basisgeschmacksrichtungen den stärksten Einsatz tiefer Töne auf. Wie bei sauer ist die akustische Rauhigkeit hoch und die Artikulation eher stakkato. Anders als bei sauer ist das Tempo insgesamt langsam. Bitter wird ebenso wie süß häufig zur Beschreibung von Emotionen verwendet. Hier hat der Begriff im Sinne von Verbittertheit jedoch eine negative Bedeutung, die für den Geschmack bitter nicht gilt. Die Beschreibung der musikalischen Merkmale von bitter beziehen sich in dieser Playlist explizit auf die geschmackliche Bedeutung des Wortes bitter.

Unsere Playlist fürs Festmenü

In der kuratierten Playlist wird ein klassischer, zweistündiger Menüverlauf dargestellt: Gestartet wird mit einem sauren Aperitif wie zum Beispiel einem Martini. Weiter geht es mit der Vorspeise, beispielsweise einem Salat mit einer säuerlichen Vinaigrette. Der saure Teil der Playlist startet mit dem Track „Jaipur“ und endet bei „Ordinary Pleasure“. Der Hauptgang fällt natürlich in die Kategorie salzig von den Tracks „Coffee“ bis „Bad Girls“ begleitet. Im Anschluss wird das süße Dessert von „Alaska“ bis „Pure Luck“ kredenzt. Zum Abschluss des Menüs gibt es einen Kaffee oder Espresso, der die Kategorie bitter mit den Tracks „Blessings“ bis „Could“ abdeckt. Guten Appetit!

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Amazon.