Wie man Pizza und Pasta richtig aufwärmt

Wie man Pizza und Pasta richtig aufwärmt

Pizza aufwärmen
©iStock/gilaxia

In der Mikro wird die Pizza papsig und die Nudeln brennen in der Pfanne an. Mit unseren Tricks schmeckt beides aufgewärmt lecker wie am ersten Tag.

Zu viele Nudeln gekocht und die Pizza XXL war natürlich wieder mal zu groß – kein Problem, kann man ja am nächsten Tag aufwärmen. Dafür wird meistens auf die Mikrowelle zurückgegriffen, aber darin werden die Reste meist nur papsig.

Der beste Trick zum Pizza aufwärmen

Der Boden bleibt richtig schön knusprig, wenn ihr die Reste in eine Pfane legt – ohne Öl. Und dann bei mittlerer Temperatur die Pizza aufwärmen. Damit der Belag nicht zu trocken wird, könnt ihr sie dazu noch mit Alufolie abdecken.

Nudeln wieder heiß machen

Am besten wäre für Pasta vom Vortag ein Dampfgarer. Wer den nicht hat, erwärmt die Nudeln in einem Sieb überm Wasserbad. Dann klebt nichts und brennt auch nicht an.

Reste sind das Beste

Damit auch andere Lebensmittel vom Vortag gut schmecken, gibt es drei Regeln.
1. Wegräumen: Reste sollten nie länger als zwei Stunden rumstehen – sie fangen schnell an zu „leben“. Also rasch runterkühlen und hygienisch verpackt im Kühlschrank aufbewahren.
2. Richtig einheizen: Lauwarm ist nicht warm genug! Erst ab ca. 70 Grad werden mögliche Bakterien abgetötet. Das komplette
Durcherhitzen ist vor allem bei Fleisch- oder Eierspeisen wichtig.
3. Geduldig sein: Warm machen klappt in der Mikrowelle am schnellsten. Aber: Die Nahrung wird dabei ungleichmäßig erhitzt. Deswegen solltet ihr Reste unbedingt etappenweise aufwärmen, zwischendurch umrühren und vor dem Essen zwei Minuten stehen lassen. In der Pfanne oder im Topf braucht man oft etwas Wasser, damit nichts anbrennt. Dann aber das Nachwürzen nicht vergessen!

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