Nudeln kochen: So machen es die Italiener

Nudeln kochen: So machen es die Italiener

Nudeln
©iStock/Tollmir

Auch in Bella Italia werden Nudeln nur mit Wasser gekocht. Woran liegt es also, dass die Pasta dort besser schmeckt? Vielleicht an diesen Feinheiten!

Viel hilft viel!

Reichlich Platz für die Nudeln, Wasser und Salz: Damit eure Pasta nicht pappt, muss ausreichend Wasser in einen entsprechend großen Topf. Für 100 g benötigt ihr also mindestens 1 Liter Wasser mit einem gehäuften Teelöffel Salz drin (ca. 10 g).

Rühren statt ölen

So hält auch die Soße: Spaghetti & Co kommen erst ins Wasser, wenn es sprudelnd kocht. Sobald es dann wieder blubbert, kann man die Temperatur runterdrehen. Das Wasser sollte aber immer leicht köcheln. Und dann: regel­mäßig umrühren. Kein Öl! Sonst haftet die Soße später weniger gut.

Timer statt Bauchgefühl

Abschrecken? Ma no! Bei der Garzeit an der Packungsanweisung orientieren. Zur Probe gern eine Nudel an die Küchenfront werfen. Bleibt sie kleben, ist sie „al ­dente“. Dann in ein (Kunststoff-)Sieb schütten oder besser noch mit einem Schaumlöffel abschöpfen. Nicht kalt abschrecken! Grundsätzlich gilt: Die Soße muss auf die Nudeln ­warten, nicht umgekehrt.

Unorthodoxe Methode

Pfanne statt Topf! Experimentierfreudige schwören auf diese Methode: Nudeln in eine tiefe, beschichtete Pfanne geben und so viel kaltes Wasser zugeben, dass sie vollständig bedeckt sind. Dann kochen, bis die Flüssigkeit (fast) komplett weg ist.

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