Aufwärmen und abnehmen: So machen Nudeln & Co weniger dick

Aufwärmen und abnehmen: So machen Nudeln & Co weniger dick

Nudeln
©iStock/DeanDrobot

Wir lieben Nudeln, Kartoffeln und Reis – keine Frage. Leider gelten sie auch als Dickmacher. Die gute Nachricht: Mit diesem Trick spart ihr Kalorien.

Nudelreste landen bei euch schnell im Müll? Ein Fehler, denn Pasta ist laut Experten gerade aufgewärmt gesünder und bekömmlicher als frisch gekocht. Das Zauberwort lautet „resistente Stärke“!

Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass das Abkühlen und erneute Aufwärmen stärkehaltige Lebensmittel wie Nudeln und Kartoffeln oft völlig verändert – zu unserem Vorteil. Denn lässt man diese Lebensmittel abkühlen, dann ändert sich ihre Struktur und aus normaler Stärke wird resistente Stärke. Das bedeutet, dass diese sich nicht von unseren körpereigenen Enzymen aufspalten lässt. Es entstehen mehr sättigende Ballaststoffe – perfekt für den Darm. Außerdem gewinnt unser Körper aus der aufgewärmten Mahlzeit weniger Kalorien – perfekt für die Figur.

Ideal für die Mittagspause

Auch wenn das Aufwärmen von Pasta eigentlich verpönt ist, solltet ihr es ausprobieren. Wer eine größere Menge vorkocht, kann sich so zum Beispiel in der Mittagspause mit etwas frischer Gemüsesauce ein paar leckere Mahlzeiten zaubern. Oder ihr bereitet euch daraus einen kalten Nudelsalat.

Der gleiche Effekt gilt bei Kartoffeln und Reis. Kalte Kartoffeln eigenen sich prima für Pellkartoffel-Gerichte oder Kartoffelsalate. Wer daraus Bratkartoffeln machen möchte, sollte darauf achten, diese beim Braten möglichst nicht in Fett zu ertränken.

Abgekühlter parboiled Reis enthält außerdem bis zu 20 Prozent weniger Kalorien als frisch gekochter Reis. Wenn das kein Argument ist! In der Mikrowelle erwärmt, wird er außerdem sogar recht fluffig.

Wichtig: Das Gekochte sollte natürlich abkühlen, aber dann zügig in den Kühlschrank gestellt werden. Bleiben die Nudeln oder die Kartoffeln zu lange bei Zimmertemperatur in der Küche stehen, können sich Keime oder andere Krankheitserreger bilden – und der positive Effekt ist dahin.

Tipp: Darauf solltet ihr beim Aufwärmen von Speisen sonst noch achten!