4 Gründe, warum wir mehr Pflanzen in der Wohnung brauchen

4 Gründe, warum wir mehr Pflanzen in der Wohnung brauchen

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©iStock/sagarmanis

Pflanzen verschönern unsere Wohnung – klar! Aber sie können noch vieeeel mehr. Zum Beispiel reinigen sie die Luft und auch ein bisschen die Seele. 4 Gründe für mehr Grün in der Wohnung.

Grünpflanzen reinigen die Luft

Sie filtern auf ganz natürliche Weise das, was wir sekündlich einatmen. Bei der Photosynthese nehmen sie Kohlendioxid aus der Luft auf und wandeln diesen in reinen Sauerstoff um. Natürlich ersetzen die grünen Lieblinge nicht das Lüften, aber Pflanzen sorgen für einen frischeren Kopf und somit auch mehr Konzentration.

Die Madagaskarpalme prodzuziert übrigens besonders viel Sauerstoff.

Auch andere Schadstoffe aus Möbeln oder Teppichen, Formaldehyd etwa, werden gefiltert. Aloe und die Grünlilie sind darin echte Profis.

Pflanzen fangen Lärm auf

Wir nehmen uns große Straßen und Autobahnen zum Vorbild. Da werden Pflanzen nämlich als natürliche Schalldämpfer eingesetzt. Dass die Theorie der grünen Lärmschutzwand auch drinnen funktioniert, bestätigen Studien. Hintergrundgeräusche werden in Räumen absorbiert, gebrochen oder reflektiert. Das macht es spürbar leiser. Gerade auf kleinem Raum ist dieser Trick sehr hilfreich. Du kannst so einzelne Bereiche voneinander abtrennen, ohne unschöne Trennwände aufzustellen.

Zimmerpflanzen helfen gegen Stress

Grün steht bekanntlich für Entspannung und Ausgeglichenheit. Da liegt es auf der Hand, dass auch Grünpflanzen uns helfen, Stress abzubauen. Untersuchungen zeigen, dass Patienten in Krankenhäusern schneller heilen, Kinder in Einrichtungen mit Pflanzen konzentrierter lernen und sich die Arbeitszufriedenheit in Büros steigert, wenn sich auch die Anzahl der Pflanzen erhöht. Eine Studie der Chungnam National University in Korea bestätigt das. Hier wurde untersucht, wie sich die Interaktion mit Pflanzen auf die Gesundheit auswirkt. Ergebnis: Nach umtopfen oder gießen waren Gestresste viel entspannter.

Zu sich selbst zu finden

Mit kreativen Hobbys wie dem Gärtnern können wir unsere Gedanken im Hier und Jetzt verankern. Der australische Neurowissenschaftler Stan Rodski hat untersucht, was Hobbys in uns auslösen und wie wir durch sie Entspannung finden können. In einem Interview mit Psychologie Heute sagte er: „Sobald wir dem Hobby nachgehen, setzen auch andere positive Abläufe ein, wie wir sie von Achtsamkeitsübungen kennnen. Zum Beispiel flauen unschöne Emotionen ab, die wir im Laufe des Tages aufgebaut haben.“ Trauer, Wut oder Enttäuschung verfliegen also schneller, wenn du nicht aktiv mit einem kreativen Hobby beschäftigst. Falls du keinen Garten hast: Es gibt auch Möglichkeiten, in deiner Wohnung zu gärtnern. Indoor-Gardening ist toller Trend. Leg dir einen Kräutergarten oder einen Garten im Glas an. Oder lass dich von anderen Pflanzenliebhabern inspirieren:

Welche geheimen Talente Pflanzen noch haben, lest ihr hier.

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