12 Lebensmittel ohne Mindesthaltbarkeitsdatum

12 Lebensmittel ohne Mindesthaltbarkeitsdatum

Mindesthaltbarkeitsdatum
©iStock/nedjelly

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sorgt bei vielen für Verwirrung: Auch nach dem Ablauf kann man viele Lebensmittel noch essen. Und manche sind sogar ewig haltbar.

Nicht nur das Mindesthaltbarkeitsdatum ist schuld daran, dass jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel im Müll landen. 6,7 Millionen Tonnen (!) werfen deutsche Haushalte weg. Das sind pro Person jährlich 82 Kilo im Wert von ca. 235 Euro. Erschreckende Zahlen!

Deswegen sollten wir nicht nur unser Einkaufsverhalten etwas zügeln und nur einkaufen, was wir wirklich essen können. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum sollten wir nicht als „Das-Lebensmittel-ist-jetzt-tödlich“-Datum verstehen: Milchprodukte und Wurst sind noch mehrere Tage genießbar, Eier noch bis zu zwei Wochen (allerdings nicht roh für Tiramisu).

Und dann gibt es Lebensmittel, die eigentlich gar kein Mindesthaltbarkeitsdatum benötigen:

1. Bei Salz, Zucker und Essig muss aufgrund einer EU-Verordnung gar kein Mindesthaltbarkeitsdatum mehr stehen, viele Hersteller drucken es aber trotzdem auf die Verpackung.

2. Süßes wie Honig, Zucker, Ahornsirup, Kekse und Schokolade halten ungeöffnet und bei sachgerechter, trockener Lagerung ewig.

3. Trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Getreide sind ebenso bedenkenlos lange essbar wie Konserven. Auch hier solltet ihr darauf achten, dass sie trocken gelagert werden.

4. Alkoholische Getränke wie Wein und Bier bekommen auch einen Stempel aufgedruckt, sind aber ebenso bedenkenlos noch Monate später genießbar.

Im Zweifel sagt euch auch ein Geruch- oder Geschmackstest, ob man das Lebensmittel noch essen kann. Und wenn ihr mal wieder zu viel eingekauft habt, könnt ihr sie auf der Online-Plattform Foodsharing.de anderen Menschen anbieten.