Welchen Kürbis muss man eigentlich schälen?

Welchen Kürbis muss man eigentlich schälen?

Kürbis
©iStock/Thomas Demarczyk

Hokkaido, Muskat, Butternut – so viele leckere Kürbisse haben gerade Saison. Aber welchen kann man mit Schale essen und welchen nicht? Wir sagen es euch!

Als Suppe, in der Tarte oder einfach nur im Ofen gerillt als leckere Beilage – wir lieben Kürbis in allen Zubereitungsarten. Beim Kauf sollte man beachten, das die Schale nicht beschädigt ist und beim Anklopfen sollte er hohl klingen. Dann ist er reif. Jede Sorte hat ihre eigenen Vorzüge:

Hokkaido

Er ist wohl der beliebteste Kürbis. Gerade weil man ihn eben nicht schälen muss, sondern ganz einfach mit Schale verarbeiten kann. Gebacken, gebraten und als Suppe hat er diesen typischen Geschmack. Wer ihn allerdings raspeln möchte, um daraus Puffer zu machen, sollte mit einem Sparschäler die Schale entfernen, weil es sonst sehr lange dauert, bis die Schale durchgebraten ist. Dann könnte der Rest des Puffers schon schwarz sein.

Butternut

Ihn erkennt man an seiner birnenförmigen Form und der hellgelben Schale. Die ist allerdings deutlich härter als beim Hokkaido, deswegen sollte man für schnelle Pfannen-Gerichte die Schale entfernen. Verarbeitet ihr ihn in einer Suppe, darf sie gern dranbleiben.

Muskat-Kürbis

Der Riese unter den Kürbissen – er kann gern bis zu 40 Kilo schwer werden. Wie beim Butternut empfiehlt es sich auch bei dieser Sorte, die Schale für Bratgerichte zu entfernen. Im Ofen oder in der Suppe wird sie weichgekocht.

Riesenkürbis

Er ähnelt optisch dem Hokkaido, wird aber deutlich größer. Sind die bis zu 50 Kilo Fruchtfleich herausgeholt, kann man aus ihm tolle Halloween-Gesichter schnitzen. Und am besten plant man gleich mehrere Kürbis-Gerichte ein. Das Schälen ist bei dieser Größe ziemlich aufwändig, deswegen höhlt man ihn am besten aus. Dafür eignet sich ein Eisportionierer.

Buttercup

Der kleine runde Kürbis in herrlichem Dunkelgrün ähnelt von der Form zwar dem Hokkaido. Die Schale hat es allerdings in sich. Er ist deswegen perfekt zum Befüllen geeignet.

Sweet Dumpling

Wegen seiner schönen Optik – helle Schale mit bunten Streifen – wird er gern als Zierkürbis genutzt. Eigentlich viel zu schade, denn er hat ein sehr feines Aroma, eine weiche Schale und kann sowohl gekocht als auch roh gegessen werden. Und: Er eignet sich auch super für süße Speisen. Ein echter Geheimtipp für Kürbis-Fans.