Darum gehen eure Kräuter ein & das könnt ihr tun

Darum gehen eure Kräuter ein & das könnt ihr tun

Kräuter
©iStock/SilviaJansen

Im Supermarkt sehen die Kräuter in Töpfen so toll aus. Daheim lassen sie schnell die Köpfe hängen. Was ist da los?

Topf-Kräuter aus dem Supermarkt kosten nicht die Welt. Aber wenn sie stets schon nach wenigen Tagen welken, ist das trotzdem ärgerlich. Wir verraten euch die Profi-Tricks.

Basilikum

Teilen und Umtopfen: Die besten Überlebenschancen hat Basilikum, wenn man es teilt und in größere Töpfe oder gleich in den Garten setzt. Dafür den Wurzelballen vorsichtig auseinanderziehen, die einzelnen Pflanzen, bis auf zwei bis vier Laubblätter, einkürzen und re­lativ tief in nährstoffreiche Erde pflanzen. Gut angießen und immer feucht halten.

Gieß-Trick: Zur Not kann Basilikum aber auch im Plastiktopf bleiben. Dann sollte es allerdings nur von unten gegossen werden. Das heißt, man gibt das Wasser in den Untersetzer oder Übertopf. In Versuchsreihen hat sich gezeigt, dass täglich ca. 100 ml Wasser ideal sind.

Petersilie

Wählerisch sein: Im Supermarkt erhältliche Petersilie ist eigentlich für den schnellen Verbrauch gedacht. Wer das nicht will, sollte ein Töpfchen wählen, aus dem kein Wasser tropft und bei dem die Blätter keine gelben oder trockenen Stellen haben. Und auch dann möglichst schnell umtopfen.

Nur außen zupfen: Peter­silie will regelmäßig, aber mäßig gegossen werden. Staunässe verträgt sie schlecht. Und: Immer nur die äußeren Blätter ernten!

Schnittlauch

Rasch ernten: Auch hier heißt das Zauberwort: Umtopfen! Ein größerer Topf, Drainage (z. B. Tonscherbe) nicht vergessen, gute Erde und schon geht es dem Schnittlauch besser. Er steht – wie die meisten Küchenkräuter – am liebsten draußen an einem wind- und sonnengeschützten Plätzchen. Auch im Beet wächst Schnittlauch gut.

Spitzen kappen: Schnittlauch ist mehrjährig. Im ersten Jahr bitte zurückhaltend ernten (nur das obere Drittel).

Für alle Kräuter gilt:

Am besten fühlen sie sich draußen – im Garten, auf dem Balkon oder auch auf der Fensterbank. Macht vor dem Kauf auch immer den Schütteltest: Fallen beim Schütteln des Topfes im Supermarkt schon die ersten Blätter, lasst lieber die Finger davon.