Hilfreiches Hausmittel: 6 Dinge, die Kaffeesatz noch kann

Hilfreiches Hausmittel: 6 Dinge, die Kaffeesatz noch kann

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Kaffeesatz
©iStock/rawpixel

Der Müll kann warten, lieber vorher in den Blumentopf rein – oder doch gleich aufs Haar? Wir zeigen euch, was Kaffeesatz zu einem echten Wundermittel macht.

Ob in Pads, schon vorgemahlen oder erst von der Maschine zerkleinert: Kaffeesatz fällt bei jedem leidenschaftlichen Kaffeetrinker an. Meistens wird er dann ohne Weiteres weggeworfen – wie schade! Denn gut getrocknet kann Kaffeesatz vielseitig weiterverwendet werden und als nützliches Hausmittel mit so manch anderem Kauf-Produkt mithalten.

Ein reichhaltiges Wunder-Peeling

Mit etwas Olivenöl gemischt wird der Kaffeesatz vom Morgenkaffee oder auch frisches Kaffeepulver zu einer wohlriechenden und koffeinhaltigen Paste. Auf die Haut aufgetragen regt es nicht nur die Durchblutung an, sondern strafft auch das Gewebe. Wunderbar fürs Gesicht und auch gut geeignet für den Kampf gegen lästige Cellulite an Po und Oberschenkel. Kein Wunder also, dass heutzutage so viele Cremes und Peelings immer öfter Koffein enthalten! Das feinkörnige Pulver reinigt außerdem die Poren und befreit von alten Hautschuppen. Da es nur aus Naturprodukten besteht, ist es auch perfekt für Menschen mit empfindlicher Haut!

SOS-Möbelretter

Kaum ist das gute Stück ein paar Wochen alt, schon ist ein Kratzer im dunklen Holz zu sehen! Mit Kaffeesatz und einem Wattestäbchen oder einem Schwämmchen, das in etwas Öl getunkt wurde, kann man jedoch so manch Missgeschick wunderbar verdecken! Einfach ein wenig davon in den Kratzer einreiben und das dunkle Hausmittel füllt die beschädigte Oberfläche. Voilà, fast wie neu! Natürlich leider nur bei dunklen Möbeln anwendbar.

Der beste Neutralisator

Nach dem Schneiden von Zwiebeln riechen die Hände noch am Abend nach dem Mittagessen! Da hilft: Kaffeesatz! Nach dem Hantieren mit Knoblauch, Zwiebel oder anderen starken Geruchsträgern einfach die Hände mit etwas braunem Pulver abreiben und zurück bleibt ein neutrales Aroma. Auch über Nacht in den Kühlschrank gestellt oder in die muffigen Schuhe gestreut, wirkt er als natürlicher Neutralisator und rettet so nicht nur die eigene Nase.

Nie wieder Chemie

Die Grillsaison ist vorbei, doch der hartnäckige Schmutz am Grillrost will einfach nicht abgehen. Und die angebrannten Töpfe und Pfannen könnten auch mal wieder etwas Glanz vertragen. Kaffeesatz kann da helfen! So feinkörnig wie er ist, wirkt er wie ein Scheuermittel, aber ganz ohne Chemie! Auch bei Ablagerungen in Blumenvasen kann er zum nützlichen Hausmittel werden. Wenn die Bürste mal wieder nicht bis zum Boden reicht, einfach etwas Pulver in die Vase geben und mit heißem Wasser aufgießen. Eine Stunde stehen lassen, ausspülen und sauber!

Pflanzenfreude

Stickstoff, Kalium und Phosphor. Das alles steckt noch in den gemahlenen Kaffeebohnen und sollte nicht im Müll landen! Als Düngemittel kann der Kaffeesatz Freiland- und Zimmerpflanzen beim Wachsen unterstützen. Ein wenig davon in die Erde gemischt macht ihr der Pflanze und (draußen) auch Regenwürmern eine Freude! Diese fleißigen Helfer lockern dann auch gleich noch das Erdreich auf. Außerdem hat das Hausmittel einen pH-Wert unter sieben, was beim Neutralisieren von kalkhaltigen Böden helfen kann. Aber Vorsicht! Zu feuchter Kaffeesatz kann schnell Schimmel anlocken, deshalb vorher immer gut trocknen.

Hallo Haarpracht!

Ab damit ins Haar? Ja! Aber keineswegs, um die Mähne zu färben! Der Kaffeesatz wird wie eine Spülung im Haar verteilt, gut in die Kopfhaut einmassiert und nach 10-15 Minuten Einwirkzeit ausgespült. Diese Prozedur soll feines und glanzloses Haar stärken. Natürlich spielt Koffein dabei wieder eine wichtige Rolle! Der damit noch gut angereicherte Kaffeesatz stimuliert die Haarwurzeln, fördert die Durchblutung und verleiht Leuchtkraft. Mehr und mehr Shampoos setzten deshalb auf diesen Zusatz. Doch wozu viel Geld ausgeben, wenn man die Koffein-Spülung gratis zum Morgenkaffee dazubekommt?

Geheimtipp: Kaffee mit Zitrone gegen Schmerzen.

Wenn der Kopf mal wieder schmerzt, muss nicht immer zu Aspirin oder Ibuprofen gegriffen werden! Laut  Experten soll eine Tasse Espresso mit dem Saft einer halben Zitrone auch Abhilfe schaffen. In vielen Schmerzmitteln steckt deshalb auch eine Mischung aus Koffein und Vitamin C.