Genießen wie die Französinnen

Genießen wie die Französinnen

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Genießen, Frühstück
©iStock/niolox, Frühstück mit Croissant und Kaffee

Sie genießen das Leben und das Essen – und bleiben schlank dabei. Dabei machen sich Französinnen wenig Gedanken über Kohlenhydrate, Kalorien oder gar Diäten. Ihr Geheimnis? Ist im Grunde gar keins.

Ein cremiger Milchkaffee, ein duftendes Croissant, süße Konfitüre – das sind Leckereien, bei denen euch sicher auch das Wasser im Mund zusammenläuft. Erst. Denn dann kommt (bei vielen) schnell der Gedanke: Puh, das sind aber viele Kalorien. Zum Frühstück! Weil: Dann kommt ja auch noch das Mittag- und das Abendessen. Und die Kleinigkeiten zwischendurch…

Der süße Hunger

Französinnen genießen dieses Frühstück. An manchen Tagen. An anderen gibt es nur ein Stück Obst. Aber auch damit bekommen sie das, was sie davor bewahrt, vormittags plötzlich von einem „Süß-Flash“ gepackt zu werden: Zucker! Das ist auch der Grund, warum sie sich Desserts gönnen. Sie wissen einfach, dass süße Sünden zum Leben gehören.

Glück für alle Geschmacksknospen

Geht man in ein französisches Bistro, findet man immer ein „Menu du Jour“. Auf diesem Tagesmenü stehen eine Vorspeise, ein Hauptgang, Dessert und je nachdem auch noch Käse. Und: Das bestellen sich selbst ganz schlanke, schicke Französinnen. Aber nicht nur das: Sie essen es auch. Sie genießen es – sorglos. Ja, sogar am Abend. Und, ja, sie essen sogar Brot dazu. Und wenn sie dann mit einem glücklichen Seufzen einen Espresso zum Abschluss schlürfen, sind all ihre Sinne befriedigt. Es sind keine Gelüste mehr übrig.

Von allem was, von nichts sehr viel

Klar, es gab ja auch von allen Geschmacksrichtungen etwas. Es gab Fleisch und Fisch, Salat oder Gemüse, Zucker, Kohlenhydrate, Fett… Und dazu vielleicht sogar ein Glas Wein. Aber: Es gab von all dem nicht sehr viel. Deutsche Wirte würden sich niemals trauen, so kleine Portionen anzubieten. Was verständlich ist, denn bei uns isst man ja meist auch nur einen Gang, keine drei.

Danach ist man pappsatt, hat aber noch – ja, eben Gelüste. Und meist auch ein schlechtes Gewissen. Das hat zwar keine Kalorien, macht aber „fresslustig“. Also: Schluss damit. Lasst uns genießen wie die Französinnen.