So gelingt das Candle-Light-Dinner

So gelingt das Candle-Light-Dinner

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Candle-Light-Dinner ©iStock/Moncherie
©iStock/Moncherie

Candle-Light-Dinner steht für Romantik pur. Damit das Abendessen genauso klappt, wie ihr es euch erhofft habt, haben wir ein Menü, das jedem gelingt.

Tischdeko

Den Spruch „weniger ist mehr“ müsst ihr heute Mal nicht so genau nehmen. Natürlich soll der Tisch am Ende nicht völlig überladen und kitschig aussehen, aber es darf ruhig ein bisschen mehr sein. Essenziell, natürlich, die Kerzen! Vorsicht bei Duftkerzen, die könnten eventuell nicht so toll zum Essen passen. Vor allem, wenn man sie vorher nicht ausprobiert hat. Schlichte weiße Stabkerzen sehen besonders edel aus. Verschiedene Formen, Größen und Farben können auch ganz wild romantisch sein.
Was auch nicht fehlen darf sind Blumen! Wer es zu den Stabkerzen gerne ganz klassisch möchte, kann natürlich rote Rosen auftstellen, vielleicht sogar ein paar verstreuen. Ansonsten sind euch da keine Grenzen gesetzt – vielleicht gibt es ja gerade ein paar schöne Exemplare passend zur Jahreszeit.

Atmosphäre

Nichts ist unangenehmer als alleine am Tisch zu sitzen und einer gestressten Köchin zusehen zu müssen. Deshalb: alles schön entspannt! Wenn ihr Lust darauf habt, könnt ihr den Glücklichen ja auch einfach ein bisschen mithelfen lassen.
Für die perfekte Stimmung darf leise Hintergrund-Musik nicht fehlen. Keine Angst, wer sonst keine klassische Musik mag, muss sie jetzt auch nicht plötzlich hören. Welche Musik mag er denn gerne? Im Notfall gibt es bei Amazon oder Spotify auch fertige Alben, nur für Candle-Light-Dinner.

Menü

Der beste Tipp wenn es ums Essen geht: Kocht nichts, was ihr nicht könnt oder schon einmal probiert habt.  Das erspart euch eine Menge Nerven. Ansonsten freut sich der Herr bestimmt darüber, wenn ihr eines seiner Lieblingszezepte kocht. Immer noch keine Idee? Hier kommt ein Menü, dass jeder kochen kann – natürlich in der Farbe der Liebe!

Aperitif: Campari Spritz

Zu gleichen Teilen Campari, Mineralwasser und Prosecco mischen.

Vorspeise: Tomatensalat mit Feigen

200g kleine Tomaten waschen und vierteln, 4 Feigen waschen und in dünne Scheiben schneiden, die Schale einer Limette abreiben, 7 EL Orangensaft mit 2 EL Olivenöl und einem halben TL Honig verrühren. Ein paar Blättchen Minze sorgen für extra Frische.

Hauptgang: Zitronenhähnchen mit gratinierter Roter Bete

Die Schale einer Zitrone abreiben, 2 Knoblauchzehen fein hacken, die Zitrone auspressen. Zitrone und Knoblauch mit der gleichen Menge Olivenöl vermengen und über die beiden Hähnchenbrüste gießen. Bei 200 Grad 20 bis 40 Minuten backen.
3 Rote Bete-Knollen waschen und aufkochen. 40 bis 45 Minuten garen, danach unter fließendem Wasser schälen. In 2 cm dicke Spalten schneiden und in eine Auflaufform geben. 150ml Gemüsebrühe darüber gießen. Thymian, Semmelbrösel und 2 EL weiche Butter verrühren und über die Rote Beete geben. 10 Minuten bei 200 Grad backen.
Dazu passt ein spritziger Riesling, frisch aus dem Kühlschrank.

Dessert: Ricotta mit Granatapfel und Mandeln

Eine Hälfte des Granatapfels auspressen, bei der anderen Hälfte die Kerne lösen, beides vermischen. Mandelblättchen ohne Fett rösten, etwas Honig dazu und kurz erwärmen. Beiden über das gestürzte Ricotta geben und mit Zimt bestreuen.