Essen aufwärmen? Darauf solltet ihr achten!

Essen aufwärmen? Darauf solltet ihr achten!

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Essen aufwärmen
©iStock/Neustockimages

Frisch gekocht schmeckt es allen am besten. Aber im Alltag bleibt es eben nicht aus, dass man auch mal das Essen aufwärmen muss. Das ist auch kein Problem – wenn ihr diese Ratschläge beherzigt.

Essen aufwärmen – manchmal geht das nicht anders. Wie ihr das Beste aus dem Essen vom Vortag herausholt, lest ihr hier:

Kühl stellen

Übrig gebliebenes Essen länger als zwei Stunden draußen rumstehen zu lassen, ist keine gute Idee. Denn bei Zimmertemperatur vermehren sich die Mikroorganismen in den Lebensmitteln und bilden Giftstoffe, sogenannte Toxine. Es kann zu Durchfällen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Deshalb: Die Speisen möglichst rasch runterkühlen und hygienisch verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Nicht zu oft

Einmal kochen und vier Tage davon essen? Besser nicht! Je häufiger Speisen wieder erwärmt werden, desto größer ist der Nährstoffverlust, weil die meisten Vitamine empfindlich gegen Hitze und Sauerstoff sind. Auch langes Warmhalten auf der Herdplatte zerstört wertvolle Vitamine und Nährstoffe.

Heiß genug?

Wenn Sie sich Ihr Essen aufwärmen, dann bitte nicht nur lauwarm. Es muss dampfen! Denn erst ab Temperaturen von ca. 70 °C werden mögliche Bakterien abgetötet. Vor allem bei Fleisch und Eierspeisen ist diese Regel besonders wichtig.

Mikrowelle

Essen aufwärmen bedeutet für die meisten: ab in die Mikrowelle. Das geht eben am schnellsten.
Doch allzu ungeduldig sollte man trotzdem nicht sein. Eine hohe Wattzahl verkürzt zwar die Garzeit, geht aber auf Kosten der Vitamine. Zudem wird die Nahrung in der Mikrowelle ungleichmäßig erhitzt. Also langsam und etappenweise aufwärmen, zwischendurch umrühren. Vor dem Servieren zwei Minuten stehen lassen.

Alternative

Etwas mehr Zeit und Energie kostet es, Speisen im Ofen aufzuwärmen. Die ideale Temperatur hierfür liegt laut Experten übrigens bei 160 °C. Nudeln kann man prima in einem Siebeinsatz über einem Wasserbad erwärmen. Ansonsten braucht man in der Pfanne oder im Topf oft etwas Wasser, damit nichts anbrennt. Die Folge auch hier: Nährstoffverlust.

Nachwürzen

Dass aufgewärmtes Essen ein bisschen fade schmeckt, ist ganz normal. Durch das Abkühlen verliert sich ein Teil des Geschmacks, sodass man immer etwas nachwürzen sollte.

Verdünnen

Soßen, Suppen und Eintöpfe dicken beim Abkühlen mitunter nach. Damit das Essen wieder die richtige Konsistenz bekommt, beim Aufwärmen eventuell etwas Wasser, Brühe, Milch oder Sahne dazugießen.

Auftauen

Gefrorene Gerichte am besten langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Das ist gut für die Umwelt, den Geschmack und die Nährstoffe.