In 3 Schritten zum perfekten Pasta-Gericht

In 3 Schritten zum perfekten Pasta-Gericht

Pasta-Gericht
© StockFood für ZS Verlag/Schardt, Wolfgang

Nudeln machen glücklich. Ein guter Grund, sie nach allen Regeln der Kunst zuzubereiten… So gelingt euch das perfekte Pasta-Gericht.

Keine Frage: Pasta-Gerichte gehen immer. Und sie gelingen auch immer – oder nicht? Wer findet, dass bei seiner Nudel-Leibspeise noch Luft nach oben ist, probiert’s mal mit diesen Küchenchef-Tricks…

Üppig garen

Ob Tagliatelle, Fusilli oder Farfalle – damit sie beim Kochen nicht zusammengedrückt wird, macht jede Nudel gern in reichlich Wasser ihren Freischwimmer. Die Faustregel lautet: Pro 100 g Nudeln gehören 1 l Wasser und 1 TL Salz in den Topf. Neben genügend Salz schwört so mancher Profi darauf, schon das Garwasser mit etwas Chili, Knoblauch oder auch Ingwer zu würzen. Probieren Sie aus, was Ihnen am besten schmeckt. Nur eines gehört auf keinen Fall ins Nudelwasser: Öl. Es soll das Zusammenkleben der Nudeln verhindern und bedeckt die Pasta mit einem glatten Film. Der aber verhindert, dass die Nudeln Soße aufnehmen. Denn die haftet nur auf einer schön rauen Oberfläche.

Rühren und Testen

Während des Garens die Nudeln öfter umrühren, damit sie nicht zusammenkleben. Beim Pastakochen kommt es auf das richtige Timing an. Es liegt nicht viel Zeit zwischen zu hart und zu weich. Deshalb 2–3 Min. bevor die Garzeit (steht auf der Packung) abläuft, zum ersten Mal eine Nudel herausnehmen und probieren. Das jede Minute wiederholen, um den optimalen Gargrad abzupassen. Die Nudeln sollten noch bissfest, also al dente, sein.

Abgießen

Jetzt ab ins Sieb mit der al-dente-gegarten Pasta. Und bitte nicht abschrecken! Zum einen landen die Nudeln dann zu kalt auf dem Teller, zum anderen wird dabei die Stärke abgespült – und die sorgt wiederum dafür, dass die Soße hält. Das Garwasser aufzufangen lohnt sich: Die abgetropfte Pasta kann über der heißen Flüssigkeit noch gut warm gehalten werden. Und: Mit etwas vom Garwasser lässt sich z.B. Pesto aus dem Glas schaumig aufmixen. Und ein Schluck darf auch gern noch in die Soße: So wird sie schön sämig und bleibt an den Nudeln haften – so muss das perfekte Pasta-Gericht sein.

Was ihr mit dem Nudelwasser noch so alles machen könnt, lest ihr hier.