Was Bier noch so alles kann

Was Bier noch so alles kann

Bier
©iStock/m-gucci

Ein kühles Bier an einem heißen Tag – das lieben wir Deutschen. Aber auch Möbel, Pflanzen und Töpfe freuen sich über den ein oder anderen Schluck.

Zur Fußball-EM wird der Pro-Kopf-Bierverbrauch der Deutschen nach dem Rekordjahr 2014 wahrscheinlich wieder steigen. Mehr als 100 Liter trinken wir Deutschen im Jahr, sagt die Statistik. Den ein oder anderen Liter könnt ihr jetzt noch im Haushalt, für Schönheit und Gesundheit einsetzen. Denn Bier ist ein echter Alleskönner. Lest selbst:

Möbel auffrischen Wenn Holz-Oberflächen von Möbeln und Türen von Zeit zu Zeit mit warmem Gerstensaft eingerieben werden, sind sie geschützt und glänzen noch dazu.

Kochtöpfe polieren Bier eignet sich hervorragend, um Metall wieder zum Funkeln zu bringen, ohne dass es rostig wird.

Krankheiten kurieren Warmes Bier gilt als bewährtes Hausmittel bei Erkältungskrankheiten (natürlich in kleinen Mengen und nicht für Kinder!). Die ätherischen Öle und Bitterstoffe töten Krankheitserreger effektiv ab. Zudem wird der erholsame Schlaf gefördert. Ein in der Mikrowelle erwärmtes (nicht aufgekochtes) „Flüssigbrot“ soll außerdem gegen Sodbrennen helfen.

Pflanzen düngen Mischt dazu das Bier einfach 1:2 mit Wasser und gießt damit eure Grünpflanzen. Auch als Blattdünger kann es zum Einsatz kommen. Dafür einen Wattebausch in schales Bier tunken und die Blätter sanft abreiben.

Haare stärken Für Glanz und Halt Pils in eine Sprühflasche geben und aus ca. 20 cm auf die Frisur sprühen. Keine Angst: Der Geruch verfliegt nach kurzer Zeit.

Fleisch aromatisieren Aus Pils und Co, Gewürzen und Zwiebeln lässt sich schnell eine leckere Marinade für Grillgut zaubern. Wird ein Braten mit Bier bepinselt, bekommt er eine schöne Kruste.

Füße pflegen Ein warmes Fußbad mit dem Gerstensaft macht die Haut wunderbar weich. Danach gut abspülen, sonst können die Füße unangenehm klebrig sein.

Ameisen bekämpfen Wird eure Wohnung von Ameisen heimgesucht, füllt Bierreste in einen Suppenteller und gebt noch Zucker dazu. Die Ameisen werden davon trinken, beschwipst in ihren Bau krabbeln und dort sterben.