Turbo-Küche: So sparst du beim Kochen Zeit

Turbo-Küche: So sparst du beim Kochen Zeit

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Schnell kochen
© iStock/KucherAV

Lecker, gesund und frisch kochen – das kann richtig Spaß machen. Wenn da nicht der Zeit-Faktor wäre. Wir verraten dir, wie du mit einfachen Tricks zum Turbo-Gourmet wirst!

Selbst wenn du dir schon vor dem Kochen ein relativ simples Rezept mit wenigen Zutaten heraussuchst, geht am Ende oft doch mehr Zeit ins Land, bis du auftischen kannst. Da will Gemüse geschält, Wasser zum Kochen gebracht und Müll entsorgt werden. So werden aus den angegebenen 20 Minuten Kochzeit schnell 40. Routinierte Köche kennen allerdings einige Kniffe, mit denen es um einiges fixer geht.

Mamma mia!

Pasta ist immer die erste Wahl, wenn es schnell gehen muss. Viele Sorten müssen weniger als 10 Minuten kochen, um al dente zu werden. Noch schneller geht es, wenn du zu frischen Nudeln aus dem Kühlregal greifst. Die sind im Schnitt in zwei bis drei Minuten fertig. Erhitzt du das Nudelwasser zusätzlich noch im Wasserkocher, ehe es in den Topf wandert, sparst du sogar noch mehr Zeit.

In Schale geworfen

Wie lange schnippelst du an den Zutaten für einen Salat oder Gemüseauflauf, ehe überall die lästige Schale runter ist? Diesen Schritt kannst du dir komplett sparen – wenn du zu den richtigen Zutaten greifst. Wenn du Zucchini, Gurke oder Karotte gründlich abwäschst, kannst du sie mit Schale zubereiten. Das sorgt nicht nur für zusätzliche Nährstoffe, sondern auch eine buntere Optik auf dem Teller. Zusatz-Tipp: Gut gegart können auch Kartoffeln und einige Kürbissorten wie z. B. Hokkaido mit Schale gegessen werden.

Ordnung ist die halbe Küche

Oma hatte eben doch Recht. Wer Ordnung hält, spart Zeit. Du musst z. B. nicht lange im Schrank wühlen, wenn du dir ein alphabetisch sortiertes Gewürzregal anlegst. Ist alles an seinem Platz, reichen ein paar routinierte Handgriffe und alle nötigen Utensilien sind zur Stelle.

Auf Vorrat kochen

Fertiggerichte sind herrlich unkompliziert, leider aber auch ziemlich ungesund. Du kannst allerdings deine eigenen, gesunden Mikrowellen-Menüs zaubern, in dem du einfach größere Portionen kochst und den Rest einfrierst. Das spart am Ende nicht nur Zeit, sondern auch Geld, denn deine Resteverwertung wird effektiver.

Kein Grund zum Heulen

Zwiebeln schneiden. Wer hasst es nicht? Erst mühsam die Schale abziehen, dann unter Tränen alles in Würfel oder Ringe schneiden und nebenher noch das Augen-Make-up ruinieren. Schneller – und mascaraschonender – ist es, herkömmliche Zwiebeln mit Lauchzwiebeln zu ersetzen. Die müssen nicht geschält werden, abbürsten reicht.

Gut gewappnet

Profi-Köche sprechen vom „Mise en place“ – alle Utensilien und Zuaten werden schon vor dem Kochen zurechtgelegt. Das ist super effektiv, besonders wenn man Töpfe, Kochlöffel, Pfannen & Co. schon heraussucht, bevor man das Haus verlässt.

Die große Eiszeit

Kräuter selbst auf dem Balkon ernten ist ja ganz nett, raubt aber auch Zeit. Viel einfacher – und nicht weniger lecker und gesund – sind da tiefgefrorene Kräuter. Auch TK-Gemüse und Obst verliert kaum an Nährstoffen, da es meist schon kurz nach der Ernte gefrostet wird. Oftmals ist die schockgefrorene Variante sogar besser als das Grünzeug, das schon ein paar Tage im Kühlschrank vor sich hin welkt.

Fix entsorgt

Müllberge beim Kochen müssen nicht sein. Sammle einfach alle Reste wie Eierschalen oder Gemüseabfälle schon während der Vorbereitung in einem gesonderten Behälter. Am Ende schmeißt du alles auf einmal weg.